Wegen Eva? Darum meidet Ryan Gosling heute düstere Rollen
Ryan Gosling (45) sorgt derzeit in San Diego für Aufsehen: Der Schauspieler überraschte die Fans bei der Comic Con persönlich, als Marvel Studios verkündete, dass er im geplanten Solo-Film "Ghost Rider" die Rolle des Johnny Blaze übernehmen wird. Vorgestellt wurde das Projekt von Marvel-Chef Kevin Feige (53), Regie führen soll Shawn Levy. Der Kinostart ist für 2028 geplant. Dass Ryan ausgerechnet jetzt in eine große Superheldenrolle schlüpft, passt zu dem Kurs, den er selbst seit Jahren beschreibt: Weg von besonders düsteren Stoffen, hin zu Filmen, die auch mit seinem Familienleben vereinbar sind. Dem Wall Street Journal sagte er 2024 offen: "Ich nehme nicht wirklich Rollen an, die mich an einen dunklen Ort bringen."
Der Hollywoodstar erklärte auch, dass seine Entscheidungen heute eng mit Eva Mendes (52) und den gemeinsamen Töchtern abgestimmt seien. "Die Entscheidungen, die ich treffe, treffe ich mit Eva, und wir treffen sie mit unserer Familie zuerst im Blick", sagte Ryan. Diese Haltung zeigte sich schon bei "La La Land", das er rückblickend als ein Projekt beschrieb, das auch für seine Kinder schön gewesen sei, weil zu Hause Klavier geübt, getanzt und gesungen wurde. Später folgten mit "Barbie", "The Fall Guy", "Project Hail Mary", "Star Wars: Starfighter" und nun "Ghost Rider" deutlich publikumsfreundlichere Projekte.
Ryan und Eva Mendes sind seit vielen Jahren ein Paar und haben zwei Töchter, Esmeralda und Amada. Der Schauspieler galt lange Zeit als Spezialist für schwere Dramen wie "Half Nelson", "Blue Valentine" oder "Drive". Vor einiger Zeit machte Ryan jedoch deutlich, wie sehr seine Rollenwahl inzwischen von seinen Töchtern geprägt ist. Im Interview mit der Schweizer Plattform "20 Minuten" verriet er, dass die beiden bis dahin noch keinen einzigen Film von ihm gesehen hätten und wie genau er das mit dem Film "Der Astronaut – Project Hail Mary" ändern wollte.











