Seit nicht mal zwei Wochen ist Pietro Lombardi (18) nun der neue Superstar. Die Charts eroberte er im Sturm, doch die ARD-Radioanstalten wollen den Song des DSDS-Siegers trotzdem nicht spielen. Diese Vorwürfe wurden zumindest gestern laut.

Heute nun nimmt Wolfgang Schmitz (62), der Vorsitzende der ARD-Hörfunkkommission, zu diesen Vorwürfen Stellung. Über die Vorwürfe, das Lied würde boykottiert werden, zeigt er sich auf bild.de entrüstet: „Das ist eine Unterstellung. Die Lieder werden von verschiedenen ARD-Stationen gespielt!“ Auch erklärt er, dass das Lied sogar bei mehreren Radiostationen lief: „Der ‚DSDS‘-Siegersong lief letzte Woche auf SR1, bei hr3, bei Antenne Brandenburg und N-Joy. SWR 3 hat am Tag nach dem „DSDS“-Finale seine Morningshow diesem Thema gewidmet, Pietro Lombardi interviewt und seine Musik gespielt.“

Im Endeffekt kann Schmitz jedoch nicht leugnen, dass der Song etwas seltener als andere Songs gespielt werde, jedoch nicht ohne Grund: „Titel werden gespielt, wenn sie zu den jeweiligen redaktionellen Auswahlkriterien einer Radiowelle passen. Das gilt für Songs internationaler Pop-Stars ebenso wie für deutsche Produktionen – egal von wem.“ Außerdem so erklärt er, seien die Charts für die Auswahl eines Songs unrelevant, da sie nichts aussagen würden: „Die Verkaufszahlen der aktuellen Charts sind im Verhältnis zu unseren 39 Millionen Radiohörern so gering, dass diese nicht unbedingt etwas über die Beliebtheit eines Künstlers aussagen.“

Robert Beitsch und Sarah Lombardi bei "Let's Dance" 2016
Getty Images
Robert Beitsch und Sarah Lombardi bei "Let's Dance" 2016
Pietro und Sarah Lombardi, Sänger
Andreas Rentz/Getty Images
Pietro und Sarah Lombardi, Sänger
Pietro und Sarah Lombardi im April 2016
Getty Images
Pietro und Sarah Lombardi im April 2016


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