Es war einer der emotionalsten Auftritte, die es von Gaby Köster (49) jemals im TV zu sehen gab. Die Schauspielerin zeigte sich vergangene Woche erstmals wieder im Fernsehen bei „Stern TV“, nachdem sie drei Jahre lang aufgrund eines Schlaganfalls von der Bildfläche verschwunden war. Obendrein erschien am 9. September ihr Buch „Ein Schnupfen hätte auch gereicht“, in dem Gaby nicht nur von ihrer Krankheit erzählt, sondern zugleich auch unschöne Details ihrer Serie „Ritas Welt“ ans Licht bringt.

Die 49-Jährige rechnet quasi mit der Sendung ab, spricht von Mobbing, es sei am Ende „immer häufiger nur noch um Demütigungen, Macht- und Egospielchen..." gegangen, weil die Autoren sie eigentlich gar nicht für die Rolle der Rita besetzen wollten, und erzählt von heftigen Bedingungen, die am Set herrschten. So gab es immer mehr Krankheitsfälle wie Schnupfen und Reizhusten, die sich keiner am Set so recht erklären konnte. Gaby löst in ihrem Buch das Geheimnis: „Die Wahrheit war: Die ganzen Lebensmittel in unserem Studio-Supermarkt waren abgelaufen und fingen munter an, sich blau zu vermehren. Schimmel, Sporen, Pilze überall.“

Doch das war längst nicht alles, so sei außerdem auch noch Taubenkot im Essen für die Crew gewesen, das von einem Imbissbudenwagen stammte. Was für eine Zumutung für die Mitarbeiter! Das dachte sich auch die Hauptdarstellerin selbst, die sich irgendwann bei den Verantwortlichen zu Wort meldete und die Dreharbeiten abbrach. „Das ganze Elend hatte eine Dynamik entwickelt, die jegliche Art von vernünftiger Arbeit unmöglich machte“, schreibt Gaby, die ihre Arbeit bei „Ritas Welt“ sogar als „Fluch und Segen zugleich“ bezeichnet.


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