Das Aus von Vanessa Krasniqi (17) in der vergangenen Show von Deutschland sucht den Superstar hatte viele überrascht, denn sie galt als die Kandidatin mit der besten Stimme. Nur das Singen alleine reicht bei DSDS nun mal nicht aus, das wissen die Zuschauer wohl genauso gut wie die Jury und die Kandidaten. Denn bereits vergangenes Jahr musste eine der Top-Favoritinnen direkt in der ersten Motto-Show gehen, weil sie eben weniger beliebt war als ihre Konkurrenz. Nur einen Unterschied gab es, Sarah Engels (19) konnte wieder nachrücken und schaffte es letztendlich bis auf den zweiten Platz – die Beliebtheit kann sich eben auch steigern.

Vanessa Krasniqi wird diese Chance leider verwehrt bleiben und somit kämpft nun nur noch ein Mädchen um den Titel Superstar 2012: Fabienne Rothe (16). Die Schülerin schaffte es bislang immer, das Publikum von sich zu überzeugen und das, obwohl sie kein spektakuläres, dramatisches Schicksal mit sich trägt. Genau das war es nämlich, was Vanessa nach ihrem Ausscheiden bemängelte: Bei DSDS würde es nicht um die Stimme gehen, sondern um die tragischen Geschichten der Kandidaten. Hinzu käme, dass Jungs ohnehin bessere Chancen hätten, da Mädchen eher für sie anrufen würden.

Fabienne sieht das Ganze wohl ein wenig anders. Zumindest sagte sie nun der Bild: „Ich kann ja nix dafür, dass ich keine krasse Kindheit hatte. Auch wenn ich kein Schicksal habe, habe ich eigentlich sogar am meisten mit allen Zuschauern gemein, weil ich so normal bin!“ Ein Seitenhieb an die Ausgeschiedene, die das „Normal-Sein“ als Grund für das Aus sieht? Immerhin impliziert die Aussage, dass sie es auch ohne Drama weitergeschafft hat, ganz anders als die Konkurrentin, die rausgewählt wurde. Aber wirklich böse gemeint war die Aussage wohl nicht, denn schließlich wünschte sich Fabienne so sehr zusammen mit Vanessa im Finale zu stehen.

Mal sehen, ob zumindest die 16-Jährige dem Traum vom Finale morgen noch einen Schritt näher kommt und die Zuschauer wieder fleißig für sie anrufen.

Fabienne RothePatrick Hoffmann/WENN.com
Fabienne Rothe
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Fabienne RotheFrank Altmann/WENN
Fabienne Rothe


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