„Give Me All Your Luvin“ singt Superstar Madonna (53) auf ihrem neuen Album „MDNA“, doch leider scheint sie dies von ihren Fans in den USA nicht bedingungslos erwarten zu können. Nach einem gigantischen Einstieg in die amerikanischen Billboard-Charts, der sie innerhalb der ersten Woche nach Veröffentlichung des Albums auf Platz 1 katapultierte, folgte nun die große Ernüchterung.

Laut Forbes-Studien soll der Verkauf des Albums von 359 000 Exemplaren innerhalb einer Woche auf nur 46 000 heruntergegangen sein. Das bedeute einen Kaufrückgang von 88 Prozent – wenn die Annahmen des Wirtschaftsmagazins den absoluten Zahlen entsprechen! Wie der Rolling Stone berichtet, gelang der anfängliche Triumph mithilfe eines bedachten Tricks. Man hatte den Vertrieb des Albums mit dem Verkauf von Konzertkarten zur anstehenden und vor allem ausverkauften Tour gekoppelt und daher 185 000 Kopien zum Sparpreis an den Mann gebracht. Somit können lediglich 179 000 Exemplare als individuelle Verkäufe gezählt werden. Der Absturz würde anhand dieser Zahlen nicht ganz so drastisch wirken, Madonna hätte in diesem Fall allerdings nur Platz 2 der US-Charts belegt, die stattdessen von Lionel Richie (62) und seiner neuen Platte „Tuskegee“ angeführt worden wäre. Experten vermuten nun, dass der starke Rückgang der Verkaufszahlen mit schlechter Promotion zusammenhängt. Nach ihrem beeindruckenden Auftritt in der Halbzeitshow des Super Bowl und einem Interview mit Kult-Moderator Jimmy Fallon (37) hatte die Queen of Pop größere TV-Auftritte vermieden. Ist ihr dieser Fehler jetzt bewusst geworden? Rührt daher das Knutsch-Angebot an Britney Spears (30)?

In Deutschland ist Madonna übrigens auch ohne Doppel-Paket direkt auf Platz 3 der Album-Charts eingestiegen, inzwischen musste sie sich aber auch hier vom Siegertreppchen verabschieden und belegt nur noch den zehnten Platz. Für die 53-Jährige sollte dies aber noch lange kein Grund sein, den Kopf hängen zu lassen, schließlich sind ihre wesentlich teureren Konzerte restlos ausverkauft.

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Madonna
Madonna, Christina Aguilera und Britney SpearsWENN.com
Madonna, Christina Aguilera und Britney Spears


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