Normalerweise sind Filmpremieren geprägt von Glanz und Glamour. Doch normal ist bei dem Streifen „Der Diktator“ nun wirklich nichts. Das bewies Sacha Baron Cohen (40) einmal mehr auf der Filmpremiere in London. Auch lange nach dem Ende der Dreharbeiten kann der Schauspieler nicht aus seiner Rolle und verursachte gemischte Gefühle am roten Teppich.

Wie bereits bei seinen umstrittenen Auftritten einige Tage zuvor provozierte er als General Aladeen abermals mit einer Inszenierung, die gefährlich nah an die Grenzen des guten Geschmacks reichte. Um sich die volle Medienaufmerksamkeit zu sichern, erschien er in einem orangefarbenem Lamborghini und wie üblich auch in Begleitung seiner sexy Armee-Assistentinnen. Doch damit nicht genug: Er hantierte mit einer vergoldeten Pistole und gab eine Kostprobe davon, wie sich ein wahrer Diktator verhält. Er schreckte nicht davor zurück, die Waffe direkt an den Kopf eines Menschen zu halten.

Für diesen „Spaß“ stellte sich Mohamed Al Fayed (79) zur Vefügung, der Vater von Dodi Al Fayed (†42), der an der Seite von Prinzessin Diana (†36) nach einem Autounfall verstarb. Während die einen diese Aktion als lustige Filmwerbung loben, schüttelten andere Beobachter nur geschockt mit den Köpfen. Egal, wie man diese eigenwillige Promotion auch beurteilt, sein Ziel, für Schlagzeilen zu sorgen dürfte Sacha Baron Cohen damit erreicht haben.

Sacha Baron Cohen als Borat im Mankini
RICK NEDERSTIGT / Getty Images
Sacha Baron Cohen als Borat im Mankini
Der britische Schauspieler Sacha Baron Cohen als "Borat"
ROBYN BECK / Getty Images
Der britische Schauspieler Sacha Baron Cohen als "Borat"
Sacha Baron Cohen und Isla Fisher auf der Premiere von "Grimsby"
Anthony Harvey / Getty Images
Sacha Baron Cohen und Isla Fisher auf der Premiere von "Grimsby"


Tipps für Promiflash? Einfach E-Mail an: tipps@promiflash.de