Der Tatort ist für viele Zuschauer mittlerweile mehr als nur eine Serie, er ist Kult. Kein Wunder also, dass die Meldung, dass Til Schweiger (48) in die Rolle eines Kommissars schlüpft, das Medieninteresse geweckt hat. Am Donnerstag stellte er in Hamburg das neue Konzept zum TV-Format vor, und eigentlich sollten im Zuge dessen auch Interviews mit diversen Zeitungen stattfinden. Allerdings zogen einige Journalisten es vor, die Termine kurzfristig abzusagen. Was war passiert?

Die Redakteure, die ursprünglich die Gespräche mit dem Schauspieler führen wollten, sollten vorab einen Forderungskatalog des Managements unterzeichnen, in dem sie zustimmen, alle Zitate „einschließlich des jeweiligen Umfeldes bzw. des jeweiligen Kontextes zum Gegenlesen“ vorzulegen. Sogar die Überschrift des Artikels, Bildunterschriften oder Ankündigungen müssten abgesegnet werden. Zwar ist es in der Branche gang und gäbe, dass die Stars nach einem Interview ihre geäußerten Statements autorisieren, das Eingreifen in den fertigen Artikel ging vielen Journalisten jedoch zu weit.

So entschieden sich beispielsweise die Verantwortlichen den Hamburger Morgenpost dazu, lieber vollends auf das Interview zu verzichten, anstatt einen so „drastischen Eingriff in die Pressefreiheit“ zu dulden. Ähnlich sah das laut Berichten von meedia.de auch die „Deutsche Presseagentur“, die unter diesen Umständen kein Interview mehr mit dem neuen Tatort-Kommissar führen wollte.

Til Schweiger bei "Menschen, Bilder, Emotionen - RTL Jahresrückblick"
Getty Images
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Luna und Til Schweiger beim GQ Men of the year Award 2017
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Angelina Jolie und Brad Pitt
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Angelina Jolie und Brad Pitt


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