Durch DSDS wurde Jesse Ritch (20) einem breiten Publikum bekannt. Er erreichte in der Castingshow sogar den dritten Platz und wurde damit vor allem in seiner Heimat Schweiz ein gefeierter Star. Doch mit der ersten Single ließ er sich doch ein wenig mehr Zeit als so mancher Sangeskollege. Dies ist allerdings ganz bewusst geschehen, denn er wollte auf keinen Fall einen Schnellschuss abfeuern. Denn: „Meistens gehen die Schnellschüsse nach hinten los“, wie er sagt.

Für die Arbeit an seinem ersten Album hat er sich erst einmal ein wenig zurückgezogen und fleißig Songs geschrieben. „Ich schreibe vor allem die Texte selbst, habe aber auch viele Ideen zum Komponieren und dann tauschen wir uns einfach so aus mit meinem Produzenten-Team. Dann gibt es manchmal Teile, die von mir sind, die dann integriert werden. Aber 90 Prozent stammen von mir. Das Ganze hat schon eine sehr persönliche Note“, erzählte der Sänger im Interview mit Promiflash.

Die etwas längere Schaffensphase hat Jesse auch dabei geholfen, herauszufinden, was er eigentlich machen will. „Und jetzt weiß ich eigentlich genau, wo es hingehen soll und kann jetzt auch voll auf diese Karte setzen“, so der Künstler. Aber hatte die lange Wartezeit vielleicht auch andere Gründe? Stand vielleicht sogar noch der DSDS-Vertrag einer Veröffentlichung im Weg? „Es hätte schon Möglichkeiten gegeben, aber ich habe mir einfach gesagt, 'Hey. Nimm dir die Zeit, mach dir Gedanken'. Ich will ja auch langfristig erfolgreich sein“, erklärte Jesse.

Somit ging es also tatsächlich ausschließlich darum, tolle Songs zu schreiben und sich dabei nicht hetzen zu lassen. Und das ist ihm, wie „Forever & a Day“ zeigt, wirklich gelungen.


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