Es erklingt ein Lied im Radio und im Nullkommanichts fühlen wir uns an einen ganz besonderen Augenblick in unserem Leben erinnert. Wie bei einem Soundtrack zum Kinofilm, werden auch wir tagtäglich von Musik begleitet. Jetzt, wo das Jahr 2012 gerade im Gangam-Gallop dem Ende entgegeneilt, ist es für uns an der Zeit, euch zu fragen, was euer ganz persönlicher Hit der letzten 12 Monate ist. Ist es vielleicht sogar der eben erwähnte Titel von Psy (34), der sich via YouTube weltweit verbreitete, und einen regelrechten Hype um den Pferdetanz auslöste? Ebenfalls mit den passenden Dance-Moves zum Song wartete Michel Teló (31) auf. Wenn wir die Uhr bis zum Jahresanfang zurückschrauben, erinnert sich sicherlich der ein oder andere daran, die Hüften zu „Ai se eu te pego“ (Nossa, Nossa) geschwungen zu haben. Tracks aus den wärmeren Gefilden der Welt kamen generell gut in Deutschland an, denn monatelang rief man „Tacatá“ durch die Clubs - Tacabro platzierte sich in den Hitlisten.

Wer auf einen völlig anderen Sound steht, für den ist vielleicht Alex Clare (27) der richtige Kandidat für den Hit-Thron. „Too Close“ schlich sich als Lied eines Werbespots in unsere Gehörgänge. Schnell geriet das beworbene Produkt in den Hintergrund und die Leute gaben ihr Geld lieber für die Nummer-1-Platte des Briten aus. Wie es sich an der Spitze der Charts anfühlt, weiß auch die „I Follow Rivers“-Interpretin Lykke Li (26), die ebenso wie Eurovision Song Contest-Gewinnerin Loreen (29) aus Schweden stammt und damit der Nummer „Euphoria“ ihrer Landsmännin in unserem Voting Konkurrenz macht.

Ein Video, das unzählige Male parodiert wurde, ist „Somebody That I Used To Know“ von Gotye (32). Sogar Joko (33) und Klaas (29) ließen sich zu einer lustigen Performance hinreißen und, obwohl das Original der erste Nummer-1-Hit 2012 war, wurde es bis in den Sommer hinein 200 Millionen Mal im Internet aufgerufen. Ebenfalls besonders inspirierend wirkte sich „Call Me Maybe“ von Carly Rae Jepsen (27) aus. Auf YouTube gibt es mittlerweile unzählige Videos, in denen Fans zum Song eigene witzige Choreographien zeigen und sogar Stars wie Katy Perry (28), Justin Bieber (18) und Co. tanzten in Online-Clips zum Hit.

Hinter dieser internationalen Konkurrenz müssen sich aber auch unserer deutschen Interpreten nicht verstecken. „Tage wie diese“ von den Die Toten Hosen avancierte zur inoffiziellen Hymne der EM 2012. Pandamann Cro (22) hat mit seinem Track „Easy“ gleichzeitig seinen ganz eigenen Musikstil, den Raop, etabliert und aktuell ermuntern uns obendrein Yasha, Marteria (30) und Miss Platnum dazu, wach zu bleiben, bis die Wolken wieder lila sind.

Was ist euer Favorit? Hier könnt ihr abstimmen, und falls ihr einen anderen Vorschlag habt, könnt ihr das gerne in den Kommentaren mitteilen.

Thomas Hanses (EBU)
Xavier Naidoo und Kool SavasPromiflash
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GotyeRobert Wallace/WENN.com
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Michel TelóUniversal Music
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