Irgendwie haben es die Designer in diesem Jahr mit den Höhepunkten ihrer Shows. Die bilden seit jeher die Brautkleider. Und wo Karl Lagerfeld (79) für Chanel zwei Models Hand in Hand über den Catwalk laufen ließ - als Plädoyer für die Homo-Ehe -, hatte sich auch Jean Paul Gaultier etwas ganz Besonderes für das Ende der Präsentation seiner Kreationen bei den Haute Couture Schauen in Paris einfallen lassen.

Er nahm sein Publikum zunächst mit auf die Reise nach Indien und nutzte für seine Inszenierung nicht nur die Kleider an sich, sondern den in Orange gehaltenen Laufsteg sowie den Publikumsbereich. Die Roben selbst erinnerten an Saris, Patchwork und indische Seide durften genauso wenig fehlen, wie goldene Pailletten. Aber auch die typischen Elemente einer jeden Gaultier-Show, nämlich Korsagen und BHs, durften nicht fehlen.

Das Highlight wartete allerdings am Ende der Show: Ein Model im Brautkleid, dessen Rock einen überdimensionierten Durchmesser hatte. Unter diesem versteckten sich vier indische Kinder in bunten Gewändern, die, nachdem das Mannequin sie „freigelassen“ hatte, stolz über den Catwalk schlenderten.

ActionPress/ ZEPPELIN x
Bulls / Express
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