TV-Moderator Marco Schreyl (39) war schon eine Institution bei RTL. Zwischen 2005 und 2012 moderierte er DSDS und lieferte damit die dritteindrucksvollste Castingshow-Vita nach Dieter Bohlen (59) und Menderes (28) ab. Danach war plötzlich Schluss. Zu anzügliche Witze, zu schlechte Einschaltquoten, hieß es beim Sender, der Schreyl auch gleich beim Supertalent entließ. Daniel Hartwich (34) übernahm beide Jobs - und Schreyl verschwand von der Bildfläche.

Jetzt ist er zurück - und wirkt als Moderator der neuen Formate Die Pool Champions und "Unschlagbar" erholt und frisch. Gegenüber der Bild hat Schreyl verraten, wo er nach der schweren Zeit neue Kraft getankt hat - beim Radio. "Das Radio erdet dich total – das hat mich gerettet. Da zählt kein Aussehen. Es zählt nur, wie gut du am Mikrofon bist“, sagte Schreyl, der seit 2008 für den Hessischen Rundfunk moderiert und schon vor seiner TV-Karriere Nachrichtensprecher beim MDR war. "Im Radio kriege ich keine Sonderbehandlung und bin nur einer von 25 in der Konferenz.“ Eigenarten eines Mediums, das Schreyl nie vergessen hat. "Das ist meine journalistische Grundversorgung. Ich hab im Radio viel für die Fernseh-Moderationen gelernt, was Spontanität und Schlagfertigkeit angeht."

Das journalistische Sabbatjahr beim Regional-Radio hat dem Moderator offenbar gut getan: Der Moderator holt wieder Top-Quoten - und ist richtig selbstbewusst, wie schon Kollege Hartwichzu spüren bekommen hat.

Marco Schreyl, Moderator
Getty Images
Marco Schreyl, Moderator
Marco Schreyl
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Marco Schreyl
Marco Schreyl im Jahr 2011
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Marco Schreyl im Jahr 2011


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