Wie gut gekleidet muss eigentlich eine Bundeskanzlerin sein? Würde Angela Merkel (59) vielleicht sogar noch Stimmen gewinnen, wenn sie sich beim Wahlkampf einfach mal im schwarzen Etuikleid zeigen würde? Modezar Karl Lagerfeld (79) scheint bei unserer Bundeskanzlerin einiges an Verbesserungspotential zu sehen.

Es ist ja nicht das erste Mal, dass sich der Chanel-Chef über den Stil berühmter Personen äußert, doch im Vergleich zu sämtlichen Schauspielern, Models und Sängern, steht eine Frau wie Angela Merkel nun einmal nicht wegen ihres Aussehens in der Öffentlichkeit, sondern wegen ihrer Politik. Ist es also in Ordnung, dass sich Karl Lagerfeld jetzt in einem Focus Interview über Merkels Outfit beim Obama Besuch beklagt? Insbesondere die weite Schlaghose der Kanzlerin gilt für den Mode-König als absoluter Fashion-Fauxpas: "Die Proportionen waren schlecht, der Schnitt ebenfalls, und zu lang war die Hose auch.“ Ganz schön fies, Herr Lagerfeld. Aber der ist ja durchaus dafür bekannt, gerne seine Meinung zum Besten zu geben. So wundert es nicht wirklich, dass er noch einen kleinen Tipp hinterher wirft, auch wenn er selbst weiß, dass der wohl nicht gewünscht ist: "Frau Merkel müsste so etwas für ihre speziellen Proportionen maßanfertigen lassen. Aber sie will ja keine Ratschläge, habe ich gehört.“

Es kann eben nicht jede Frau ein Modepüppchen sein - das sollte auch ein Mode-König verstehen können. Trotzdem, die Idee, Karl Lagerfeld an der Seite von Angela Merkel als Fashion-Berater zu sehen, wäre eigentlich recht lustig. Vielleicht gäbe es ja dann doch noch die ein oder andere Stimme mehr im Wahlkampf. Zumindest alle Chanel-Süchtigen wüssten dann sofort wo sie ihr Kreuzchen setzen müssten...

Actionpress/Fischer, Gregor
Karl LagerfeldEva Napp/WENN.com
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