Eine berühmte Person in einer Art Kino-Lebensgeschichte zu spielen, ist nie leicht. Es sind ja meistens große Fußstapfen, in die der Darsteller treten muss. Daniel Brühls (35) Herausforderung, in "Rush" Niki Lauda (64) zu verkörpern, war auch deshalb besonders nervenaufreibend, da die dargestellte Person noch lebt und ein möglicherweise vernichtendes Urteil abgeben könnte.

Somit ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass Daniel zunächst zweifelte, ob er die Rennfahrer-Rolle überhaupt annehmen sollte. Nachdem er sich letztendlich doch dazu entschloss, sich an der Seite von Chris Hemsworth (30) behaupten zu wollen, sollte ein Treffen mit Niki Lauda höchstpersönlich bei der Rollenvorbereitung helfen. Doch wenn es darum geht, eine lebende Legende zu treffen, wird auch ein gestandener Schauspieler unsicher und so konnte Daniel Brühl gegenüber Interview erzählen, dass er mächtig Angst vor dem Termin mit Niki hatte: "Das ist so seine Wiener Art: Wenn er mich gehasst hätte, hätte er das deutlich gemacht. Ich hatte offen gestanden Bammel vor dem ersten Treffen, da das Verhältnis zwischen Deutschen und Österreichern manchmal ein wenig merkwürdig sein kann. Meine Sorge war, er könnte mich für ein deutsches Weichei halten."

Oje, das wäre natürlich unangenehm geworden und hätte Daniel beim Dreh von "Rush" wohl einem extremen Druck ausgesetzt. Glücklicherweise erwies sich die Sorge des 35-Jährigen als unbegründet: "Wir mochten uns. An meinem letzten Tag in Wien meinte er nur: 'Möchtest du mit mir in meinem Privatjet mit nach Sáo Paulo zum Grand Prix fliegen und ein paar Fahrer kennenlernen?'" Und wir können uns alle denken, wie Daniel Brühl auf dieses Angebot reagierte: Er flog mit und erlebte hautnah die Dinge, die er später im Film glaubhaft darstellen sollte.

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