Auf den ersten Blick wirkt er eher unscheinbar - doch wenn er den ersten Ton herausschmettert, wird schnell klar: Andres Kümmert ist DIE Stimm-Überraschung der diesjährigen The Voice of Germany-Staffel. Das finden zumindest die Zuschauer, die bei der ersten Live-Sendung am Freitagabend einschalteten.

Im Zuschauervotum, das nach jedem Kandidaten-Auftritt von der Internet-Community abgegeben wurde und direkt widerspiegelte, wie gut die Performance eines jeden Künstlers beim Publikum angekommen war, schaffte Andreas das, was vor ihm noch keiner der Künstler geschafft hatte: Mit seiner Interpretation von "If You Don't Know Me by Now" konnte er sage und schreibe 95 Prozent der Zuschauer von sich überzeugen! Und auch die Coaches waren nach seinem Auftritt voll des Lobes: "Warum bist du nur so fucking gut?", fragte sich Samu (37) völlig perplex. Und auch The BossHoss waren restlos begeistert - auch wenn für Sascha Vollmer (41) ein Wermutstropfen blieb: "Du bist auch so ein bisschen unnahbar, das wäre mein einziger Kritikpunkt."

Max Herre (40), der Team-Chef von Andreas, relativierte diese negative Aussage jedoch - allerdings nicht allzu charmant: "Wenn man die Sendung für jemanden erfinden würde, wäre es für dich, Andreas, denn hier geht es um die Stimme und um sonst gar nichts!" Das fanden auch die Zuschauer und beförderten den Sänger ins Halbfinale.

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