Bryan Singer (49) durchlebt gerade schwere Zeiten: Der Regisseur der X-Men-Filmreihe sah sich in den vergangenen Monaten etlichen Missbrauchsvorwürfen gegenüber. So soll er laut Aussagen eines ehemaligen Schauspiel-Kollegen diesen sexuell missbraucht haben. Einige der Klagen wurden in der Zwischenzeit zurückgezogen. Lange Zeit stand nicht fest, ob Singer beim kommenden "X-Men"-Teil weiterhin Regie führen dürfe. Doch nun äußerten sich die Produzenten des Films zu den Zukunftsplänen der erfolgreichen Kino-Reihe.

Demnach sei Singer für den kommenden Teil "X-Men: Apocalypse" erneut als Regisseur an Bord, wie das Magazin Deadline berichtet. Diese Bestätigung vonseiten der Macher darf durchaus als Bekenntnis für den heftig kritisierten Filmemacher, der 1995 mit dem Streifen "Die üblichen Verdächtigen" erstmals für Furore gesorgt hatte, gewertet werden. Singer wurde gleichzeitig damit beauftragt, das Drehbuch für "X-Men: Apocalypse" zu schreiben.

Der Film soll nach jetzigem Stand 2016 in die Kinos kommen und wäre Singers vierte Regie-Beteiligung an der Comic-Reihe. Möglicherweise kehrt somit wieder ein wenig Normalität in das Leben des von Skandalen geplagten Regisseurs ein.

Bryan SingerGetty Images
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