Vor einigen Wochen erschütterte der Missbrauchsvorwurf um Bryan Singer (48) über die Grenzen von Hollywood hinweg, zumal das Ganze immer weitere Kreise zog. Neue angebliche Opfer und weitere Anschuldigungen gegen Täter sorgten dafür, dass Bryan Singer nicht aus den Schlagzeilen kam. Das könnte ihn nun den Job kosten.

Zwar kam es im Verfahren inzwischen zu Widersprüchlichkeiten und eine der Klagen wurde auch schon zurückgezogen, doch der Image-Schaden für Bryan Singer bleibt trotzdem - ob er nun schuldig ist oder nicht. Bisher hat er in vielen X-Men-Filmen Regie geführt, hat sie zum Teil auch produziert oder als Drehbuchautor mitgewirkt. Nun überlegt 20th Century Fox, ob es gut ist, wenn Singer an dem Sequel zu "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" dabei ist. "Fox ist nicht zuversichtlich, dass es keinen schwerwiegenden Einfluss auf die Produktion hat", berichtet nun eine Quelle gegenüber Radar online. "Bryans Anwälte drehen durch, weil dieser Deal vor Monaten beschlossen wurde." Doch Fox geht es nicht unbedingt um die Schuldfrage: "Sie kümmern sich nicht darum, ob er unschuldig oder schuldig ist - sie schauen nur auf das Entscheidende, wobei es darum geht, ihm erneut 250.000 bis 350.000 Dollar zu geben, um 'Apocalypse' zu machen."

Also kommt es nicht darauf an, ob Singer seine Unschuld beweisen kann - die Vorwürfe reichen Fox wohl aus, um Bedenken zu bekommen. Doch im Grunde ist das wohl überflüssig: Die meisten "X-Men"-Kinogänger interessieren sich wohl kaum für die Hollywood-Gerüchte.

Bryan Singer bei der Premiere von "Legion"
Getty Images
Bryan Singer bei der Premiere von "Legion"
Hutch Parker, Michael Fassbender, Sophie Turner, Simon Kinberg, Jessica Chastain und James McAvoy
Getty Images
Hutch Parker, Michael Fassbender, Sophie Turner, Simon Kinberg, Jessica Chastain und James McAvoy


Tipps für Promiflash? Einfach E-Mail an: tipps@promiflash.de