Bislang war noch unklar, inwieweit Bruce Jenner (65) an dem schlimmen Autounfall am Samstag auf dem Pacific Coast Highway in Malibu, bei dem eine Person gestorben und sieben weitere verletzt worden sein sollen, beteiligt war, oder ob und welche Schäden er selbst davon getragen hat. Doch nun zeichnet sich ab, dass der Fall noch böse für ihn ausgehen könnte. Angeblich vermutet die Polizei nämlich, dass er wegen fahrlässigen Verhaltens maßgeblich an dem Horror-Crash beteiligt war.

Unfallort von Caitlyn Jenner
Splash News
Unfallort von Caitlyn Jenner

So habe das L.A. County Sheriff's Department bereits einen Durchsuchungsbefehl für Bruce' Handy veranlasst, da er zurzeit des Unfalls eine Textnachricht verfasst haben soll, wie TMZ von den Behörden erfahren haben will. Da es in Kalifornien verboten ist, während des Fahrens Nachrichten mit dem Handy zu schreiben, könnte Bruce eine drastische Strafe drohen. Denn sollte sich bewahrheiten, dass er auf seinem Handy herumgetippt hat, während es zu dem Crash kam, könnte der ehemalige Olympiasieger wegen fahrlässiger Tötung belangt werden.

Caitlyn Jenner nach einem Autounfall 2015
Sasha Lazic/INFphoto.com
Caitlyn Jenner nach einem Autounfall 2015

Allerdings sei es den Behörden zufolge auch sehr schwierig oder gar unmöglich, nachzuweisen, ob Bruce tatsächlich exakt zum Zeitpunkt des Unfalls Textnachrichten verfasst hat. Außerdem gehe man davon aus, dass der Ex-Mann von Kris Jenner (59) versucht habe, den Aufprall zu vermeiden. So haben die Reifen seines Hängers deutliche Bremsspuren hinterlassen, und Bruce selbst sei in letzter Sekunde nach rechts ausgewichen. Auch Alkohol im Blut konnte ihm nicht nachgewiesen werden.

Bruce Jenner
AKM-GSI / Splash News
Bruce Jenner
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