In den USA ist gerade endlich die langersehnte fünfte Staffel von Game of Thrones angelaufen. Der Hype geht in eine neue Runde und sorgte mit einer spannenden und nahtlos an Vorangegangenes anknüpfenden, ersten Episode bereits für große Zufriedenheit bei den Fans. Zum Start der neuen Staffel ist nun mal ein Rückblick auf die bisherigen vier Seasons angebracht. Bekanntlich strotzt die monumentale TV-Show nur so vor krassen und unerwarteten Storylines - doch gibt es doch fünf Momente, die den Zuschauer wohl am meisten aus der Fassung brachten.

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Schockmoment Nummer 1: Ned Starks Hinrichtung

Richard Madden und Michelle Fairley
Everett Collection / ActionPress
Richard Madden und Michelle Fairley

Mit Sean Bean (56) alias Ned Stark bot GoT schon zu Beginn an einen sympathischen und an epische Fantasy-Sagen - siehe Herr der Ringe - gewohnten Schauspieler großen Kalibers, der werbetechnisch wohl ein großer Coup für die Serie war. Umso entsetzlicher dann das vorzeitige Ende des ehrenvollsten Charakters der Show. Denn die erste Staffel endete mit der Enthauptung von Ned Stark, während seine Töchter Sansa (Sophie Turner, 19) und Arya (Maisie Williams, 18) gezwungen sind, das Ganze mitanzusehen. Dieser Handlungsstrang initiierte vor allem eins: Die Gewissheit, dass keine GoT-Figur, sei sie auch noch so groß, ehrenvoll oder beliebt, sicher vor dem schrecklichen Serientod ist.

Alfie Allen
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Alfie Allen


Schockmoment Nummer 2: Joffrey Baratheons Vergiftung

Pedro Pascal
WENN
Pedro Pascal

Zugegeben, diese GoT-Figur konnte wohl keiner leiden. Und dass der kleine, grausame Giftzwerg ausgerechnet durch Gift getötet wurde, war auch mehr als passend. Das machte das gewählte Serienszenario aber deshalb nicht weniger schockierend. Denn ausgerechnet bei Joffreys (Jack Gleeson, 22) Hochzeit mit Margaery Tyrell (Natalie Dormer, 33) wird der gemeine Anschlag verübt. Unter den Festgästen und potentiellen Tätern befinden sich demnach jede Menge Familie und Verbündete. Ein wirklich erschütterndes Ende - nicht zuletzt durch Jack Gleesons gekonntes Schauspiel seiner Sterbeszene ein wirklich aufrüttelnder Moment.


Schockmoment Nummer 3: Die hinterhältige Ermordung von Robb Stark und Catelyn Stark

Nach dem Tod von Ned Stark übernahmen seine Frau Catelyn Stark (Michelle Fairley, 51) und sein Sohn Robb Stark (Richard Madden, 28) nicht nur seinen Part in der Auseinandersetzung um die Thronfolge, sondern auch seine Rolle der Stimme der Vernunft. Sie bildeten einen starken Gegenpart zu den intriganten und grausamen Lennisters. Umso mehr fieberten die Fans mit diesen beiden Figuren mit und wurden zu einem schrecklichen Erwachen geführt. Denn gerade als Robb und Cately sich eine Verschnaufspause vom Überlebenskampf gönnten und eine Hochzeit feiern wollten, wurden sie auf das Schlimmste hintergangen und zusammen mit ihrem Kampfesgefährten hinterrücks ermordet. Ein weiterer Beweis dafür: Niemand ist sicher!


Schockmoment Nummer 4: Theon Greyjoys Kastrierung

Theon Greyjoys (Alfie Allen, 28) Leiden zieht sich eigentlich über viele, schwer anzusehende Serienmomente. Denn er wird von Ramsay Snow (Iwan Rheon) systematisch gebrochen und gefoltert, bevor er in einem krassen Höhepunkt dieser sadistischen Handlung sogar bestialisch kastriert wird: Ramsay schneidet Theon sein Genital ab!


Schockmoment Nummer 5: Prinz Oberyns Tod

Und noch ein großer Charakter segnete bereits in "Game of Thrones" das Zeitliche. Der Tod von Prinz Oberyn (Pedro Pascal) ist wohl deshalb ein Schockmoment, weil er ohne jede Vorwarnung und ganz plötzlich und schnell erfolgte. Denn eigentlich tritt Prinz Oberyn als Vertretung für Tyrion Lennisters (Peter Dinklage, 45) Champion in einem Kampf vor Publikum an, um sich an seinem Gegner The Mountain (Hafthór Júlíus Björnsson) für den Tod seiner Schwester zu rächen. Doch als er gerade kurz davor steht, zu gewinnen und seine Rache zu bekommen, kriegt sein Rivale ihn zu fassen und zerschmettert mit den bloßen Händen Oberyns Schädel. Brutal, wie es wohl nur "Game of Thrones" kann!