Lange sah es nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der blonden Russin Polina Gagarina und dem Schweden Mans Zelmerlöw (28) aus - am Ende konnte sich der Teilnehmer aus Skandinavien aber durchsetzen und den Eurovision Song Contest gewinnen. Das wirft die Frage auf: Wie machen das die Schweden nur?

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Mans' Triumph war in der Geschichte des ESC beziehungsweise des Grand Prix de la Chanson d'Eurosvision schon der sechste Sieg des Landes. Den Anfang machten im Jahr 1974 ABBA und zuletzt gewann 2012 Loreen (31) mit ihrem Hit "Euphoria" den Titel. Wieso die Schweden so erfolgreich bei diesem Wettbewerb sind, erklärte der diesjährige Sieger im Interview mit der Bild am Sonntag: "Wir haben das in unseren Genen." Gute Gene sind also die eine Sache, aber eine gute Ausbildung kommt auch noch dazu: "Es gibt bei uns Schulen, speziell für Songwriting."

Loreen
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Loreen

Offenbar ist es die Mischung aus Talent und Förderung, die die Schweden immer wieder an die Spitze pusht. Ein kleines Trostpflaster bleibt aber trotzdem: Im Jahr 1963 ging Monica Zetterlund mit ihrem Song "En gång i Stockholm" auch mal mit null Punkten nach Hause. Auch die ESC-Hitgaranten sind also nicht unfehlbar.

Mans Zelmerlöw
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Mans Zelmerlöw