So verwerflich die Bombendrohung am ursprünglichen Finale von Germany's next Topmodel auch war, eine so extreme Berichterstattung hätte es ohne diese Straftat wohl nicht gegeben. Man hätte also davon ausgehen können, dass die nachgeholte Siegesshow nach diesem Vorfall noch einmal mehr Zuschauer vor die Bildschirme lockt, allein schon deshalb, weil viele sehen wollen, wie man mit den erschwerten Bedingungen umgeht. Doch dem war nicht so!

Laut AGF-Zahlen wollten lediglich insgesamt 2,30 Millionen Zuschauer im TV mitverfolgen, welche der drei verbliebenen Ladys sich den Topmodeltitel sichern kann. Im Vorjahr sahen immerhin noch mehr als drei Millionen Menschen beim Finale zu. Bei der ersten Show vor zwei Wochen, die durch die anonyme Bombendrohung abgebrochen werden musste, waren die Quoten zwar etwas besser, jedoch auch nicht sonderlich berauschend. Es lag also nicht daran, dass das nachgeholte Finale nicht live war und in einem kleineren Rahmen in New York stattfand.

Gemäß der Posts auf den sozialen Netzwerken, die die Zuschauer während der Sendung tätigten, war die Show in erster Linie eines: zu langweilig! Spannender hingegen war für die meisten, nämlich neun Millionen Zuschauer, das Relegationsspiel zwischen dem HSV und dem KSC. Damit erreichte man einen Marktanteil von stolzen 30,1 Prozent. Ähnlich gute Quoten hatte man mit einem GNTM-Finale zuletzt mit der vierten Staffel im Jahr 2009.

Lynn Petertonkoker, Leticia Wala-Ntuba und Heidi Klum bei der AmfAR-Gala in New YorkGetty Images
Lynn Petertonkoker, Leticia Wala-Ntuba und Heidi Klum bei der AmfAR-Gala in New York
Thomas Hayo, Michael Michalsky und Heidi Klum beim "Germany's next Topmodel"-Finale 2016Matthias Nareyek/Getty Images
Thomas Hayo, Michael Michalsky und Heidi Klum beim "Germany's next Topmodel"-Finale 2016
Sylvie Meis und Rafael van der Vaart 2012 bei einem Event in HamburgChristian Augustin/Getty Images
Sylvie Meis und Rafael van der Vaart 2012 bei einem Event in Hamburg


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