Matt Damon (44) ist ein erfolgreicher Schauspieler und konnte auch sein Talent als Regisseur unter Beweis stellen. Derzeit ist er mit seinem Kollegen Ben Affleck (43) in einer Reality-Show auf der Suche nach Nachwuchsregisseuren. Dem Saubermann von Hollywood unterlief jetzt allerdings ein schwerwiegender Fehler, sodass ihm Rassismus vorgeworfen wird.

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Den Vorschlag seiner afroamerikanischen Jury-Kollegin bei Project Greenlight, eine Frau sowie einen Mann vietnamesischer Herkunft mit einer Regiearbeit zu betrauen, lehnte er mit der Begründung ab, dass Vielfalt zwar bei der Besetzung der Rollen wichtig sei, beim Kreativteam hingegen vernachlässigt werden könne. Nicht nur seine Gesprächspartnerin Effie Brown war schockiert, auch in diversen sozialen Netzwerken startete eine Welle der Empörung. Unter #damonsplaining machten eine Menge User ihrem Ärger Luft, denn die Einstellung des Künstlers sei rassistisch – oder zumindest unsensibel.

Matt Damon
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Schließlich blieb dem 44-Jährigen nichts anderes übrig, als zu dem Vorfall Stellung zu nehmen und sich für seine unbedachte Wortwahl zu entschuldigen. Der Sender NBC veröffentlichte das Statement, in dem der Amerikaner sagt: "Ich glaube aufrichtig daran, dass wir mehr Regisseure unterschiedlicher Herkunft brauchen, die Filme drehen. (...) Es tut mir leid, dass ich manche Leute mit meiner Aussage beleidigt habe." Doch aus seinen Fehlern könne man lernen, denn schließlich sei dadurch ein wichtiger Diskurs ins Rollen gekommen. "Ich bin froh, dass die Diskussion über Vielfalt in Hollywood begonnen wurde. Das ist eine weitreichende Frage, die wir uns alle stellen sollten!"

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Da hat sich der Künstler aber gerade nochmal retten können. Seine Pläne, später einmal Politiker zu werden, kann er jetzt aber sicherlich an den Nagel hängen.