Meadow Walker (16) trauert noch immer um ihren Vater Paul Walker (✝40), der bei einem Autounfall ums Leben kam. Da die Amerikanerin der Überzeugung ist, der Hersteller des Wagens trage wegen technischer Mängel die Schuld an dem Vorfall, verklagte sie die Firma Porsche kurzerhand: Der schöne Darsteller habe sich nicht aus dem brennenden Wrack retten können – der deutsche Autohersteller äußerte sich nun erneut zu den Vorwürfen.

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Die Firma weist dabei alle Schuld von sich: "Wie wir bereits mitgeteilt haben, sind wir bestürzt, wenn jemand in einem Fahrzeug der Marke Porsche verletzt wird, jedoch vertrauen wir den Berichten der zuständigen Ermittler, die deutlich besagen, dass der tragische Unfall auf rücksichtslose Fahrweise und überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen ist", so der Unternehmenssprecher Calvin Kim gegenüber diversen US-Medien. Auch auf Nachfrage von Promiflash bei einer deutschen Niederlassung des Produzenten des "Carrera GT", in dem Walker verbrannte, hieß es, dass es sich bei dem Fahrzeug um "kein Risikomodell" handele. Wenn Fehler in der Mechanik tatsächlich ausgeschlossen werden können, muss die Ursache demnach an anderer Stelle gesucht werden.

Meadow Walker
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Interessant, dass die Witwe von Roger Rodas (✝38), der am Lenkrad des Todeswagens saß, bereits im letzten Jahr vor Gericht zogihre Anklage scheiterte jedoch. Könnten Meadows Anwälte die Gunst der Stunde nutzen wollen, da der Mutterkonzern des Autoherstellers gerade eh in der Bredouille steckt? Seit 2009 gehört Porsche nämlich zur Volkswagengruppe, die derzeit in einen handfesten Skandal verwickelt ist. Wer an mehreren Fronten zu kämpfen hat, hat es bekannterweise schwer, sich zu verteidigen…

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Ultrawig / Splash News
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