Der Wahlkampf für das Amt des US-Präsidenten läuft derzeit auf Hochtouren, doch während Hillary Clinton (67) durch witzige Aktionen auffällt, muss Donald Trump (69) ständig herbe Rückschläge einstecken. Nun machte ein weiterer Star klar, dass er nicht mit dem Republikaner in Verbindung gebracht werden will.

Donald Trump
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Der Multimillionär nutzte zur musikalischen Untermalung seiner Kampagnen den Hit "Dream On" von Aerosmith, doch dem Frontmann der Band gefiel das gar nicht. Steven Tylers (67) Anwälte erklärten deshalb: "Dies vermittelt den falschen Eindruck, dass er in Verbindung mit Herrn Trump oder seiner Präsidentschaftskandidatur steht", wie das Portal TheWrap berichtet. Dabei wurde der TV-Magnat bereits mehrmals aufgefordert, den Song nicht mehr zu verwenden, doch sanfte Warnungen versteht der Immobilien-Tycoon scheinbar nicht. "Steven arbeitet sowohl mit den Demokraten als auch mit den Republikanern bezüglich einer Copyright-Reform zusammen... Man muss ganz einfach das Einverständnis der Rechte-Inhaber der Musik einholen. Steve hat 'Dream On' zu 100 Prozent selbst geschrieben und es geht ihm um die unerlaubte Verwendung seines Eigentums", erklärten die Vertreter des Künstlers weiterhin.

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Trumps Manager nahmen bisher zu den Vorwürfen keine Stellung, doch sollte der 69-Jährige mit seinen ungeschickten Verhaltensweisen vorsichtiger sein - schließlich wurde er bereits von der NBC gefeuert und nun wenden sich auch potenzielle Unterstützer, die mit seiner politischen Linie sympathisieren, von ihm ab: Der Rockstar sei nämlich ein registrierter Republikaner, wie aus dem Schreiben der Juristen hervorgeht.

Steven Tyler
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