Xavier Naidoos (44) Nominierung für den Eurovision Song Contest wurde in der Öffentlichkeit heftig kritisiert, doch zahlreiche Promis stellten sich hinter den Sänger. Nun erhielt der Künstler Unterstützung von einem seiner renommiertesten Kollegen. Herbert Grönemeyer (59) bedauert die Entscheidung, dass Xavier Deutschland nun doch nicht bei dem Wettbewerb in Stockholm vertreten wird, und formuliert deutliche Vorwürfe.

Herbert Grönemeyer
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"Der NDR konnte sich glücklich schätzen, so ein Kaliber wie Xavier für seine Eurovision gewonnen und überredet zu haben", lautet Herberts klares Statement, das er auf Facebook postete. Zudem zeigt sich der Komponist erbost über die mediale Hexenjagd auf den Rapper. "Was jetzt auf seinem Rücken für ein absurdes Theater abgefertigt wird, ist unverständlich. Xavier ist einer der besten und etabliertesten Musiker und Sänger bei uns, weder homophob, noch rechts und reichsbürgerlich, sondern neugierig, christlicher Freigeist und zum Glück umtriebig und leidenschaftlich", analysierte der 59-Jährige. Schließlich leben in Deutschland über 80 Millionen unterschiedliche Menschen und solange "niemand davon verhetzt, verunglimpft, verletzt oder ausgegrenzt wird, ist das Kultur", resümiert Herbert.

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Seine Follower pflichteten ihm bei, denn auch wenn Xaviers Musikstil Geschmackssache sei, habe man es mit dem Shitstorm gegen ihn übertrieben. Der Post kann als klare Kritik an dem Sender NDR verstanden werden, der nach internen Streitigkeiten die Nominierung des Söhne Mannheims-Sängers zurückzog.

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