Ganz Deutschland trauert um eine Größe der Politik: Guido Westerwelle (54), der als Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion bekannt wurde und in Folge als Bundesminister im Auswärtigen Kabinett Merkel II sowie als Stellvertreter der Bundeskanzlerin tätig war, wurde seit November 2015 stationär im Kölner Universitätsklinikum behandelt. In den Morgenstunden des grauen März-Freitags starb er im Alter von 54 Jahren. Während zuerst berichtet wurde, dass er seiner Leukämieerkrankung erlag, ist jetzt die wahre Todesursache bekannt: Eine Lugenentzündung.

Guido Westerwelle
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Guido Westerwelle

Mit "akuter Leukämie" und "starken Abstoßungsreaktionen im Bereich seiner Mundschleimhaut" wurde Guido Westerwelle im November 2015 ins Krankenhaus eingeliefert, in Folge kämpfte er auf der Intensivstation um sein Leben, unterzog sich Therapien, lag zuletzt sogar im künstlichen Koma.

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Wie die Süddeutsche Zeitung jetzt berichtete, soll das Immunsystem des Politikers letztendlich durch die starken Medikamente extrem geschwächt gewesen sein. Von einer Lungenentzündung, die ihn in den letzten Tagen plagte, konnte er sich nicht mehr vollständig erholen. Guido schlief am Freitagmorgen für immer ein. Sein plötzlicher und viel zu früher Tod schockt eine ganze Nation.

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