Was für eine Tragödie! Gerade erst dachte man, Roger Cicero sei nach seinem Zusammenbruch im letzten Jahr wieder fit. Er kam vor einiger Zeit zurück auf die Bühne, gab zur Freude seiner Fans endlich wieder Konzerte. Jetzt ist der Sänger ist im Alter von nur 45 Jahren an einem Hirnschlag gestorben - genauso wie sein Vater Eugen vor fast 19 Jahren. Schnell kommt da die Frage auf, ob ein Schlaganfall vererbbar ist?

Roger Cicero
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Ein Hirnschlag oder auch Schlaganfall ist nicht erblich bedingt. Jedoch gibt es gewisse Risikofaktoren, die genetisch weitergegeben werden können. Leute, deren Familienmitglieder einen Schlaganfall erlitten haben, haben auch selbst ein erhöhtes Risiko eine Apoplexie zu bekommen. Roger Ciceros Vater wurde 57 Jahre alt. Genauso wie sein Sohn ist er viel zu früh verstorben. Der "Frauen regier’n die Welt"-Interpret lebte stets sehr gesundheitsbewusst und hat "immer positiv nach vorn gedacht". Dennoch: Rund 165.000 Menschen erleiden jährlich einen Schlaganfall, etwa 14.000 Betroffene sind nicht einmal 50 Jahre alt. Nach seinem Kollaps im vergangenen November ist ihm eines noch mal besonders klar geworden: "Einmal mehr ist mir klar geworden, dass Gesundheit das Wichtigste im Leben ist", erzählt er vor einiger Zeit gegenüber Bild.

Mathias Bothor

Erst Ende Januar konnten die Fans aufatmen: Roger schien wieder ganz gesund, wollte im April sogar auf Tour gehen. Dafür wollte er "auf jeden Fall fit sein." Einen Tag nach einem Auftritt am 18. März erlitt Roger einen Hirnschlag, fünf Tage später verstarb er an den Folgen.

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Wie Roger Cicero seinen verstorbenen Vater in seinen Liedern würdigte und wie er selbst als stolzer Papa über seinen Sohn sprach, seht ihr in dieser besonderen Würdigung: