Man muss kein völliger Laie auf dem Gebiet der deutschen Rechtssprechung sein, um beim Fall von Prinz Marcus von Anhalt inzwischen total verwirrt zu sein. Zuletzt hieß es, dass der 49-Jährige nach zwei Jahren in U-Haft wegen Steuerhinterziehung freigelassen wird, dann die Meldung: Der "Protz-Prinz" bleibt trotz Freispruch auch weiterhin im Gefängnis - angeblich wegen eines fehlenden, dritten Reisepasses. Inzwischen hat er das Gefängnis zwar verlassen, das hin und her sorgt allerdings weiterhin für viele Fragen. Promiflash gegenüber beantwortet der Pressesprecher des Gerichts jetzt die Wichtigste: Warum kam er nicht sofort frei?

Prinz Marcus von Anhalt
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Wenn es nach Prinz Marcus geht, wird mit "den übelsten Mitteln" gegen ihn gearbeitet. Obwohl das Landgericht Augsburg das Urteil des Amtsgerichts am 15. April aufgehoben hat, musste der Adoptivsohn von Frédéric von Anhalt (72) eine ganze Zeit lang weiter hinter Gittern bleiben. Weil diese Tatsache für viele und auch ihn selbst unverständlich ist, erklärt der Pressesprecher des Landgerichts auf Promiflash-Anfrage den Sachverhalt wie folgt: "Das Oberlandesgericht hat die Außervollzugsetzung unter anderem von der Auflage abhängig gemacht, sämtliche Ausweispapiere zu hinterlegen. Die Erfüllung dieser Auflage war abzuwarten. Eine Erklärung wurde eingereicht, dass der noch fehlende Ausweis (kein Reisepass) verloren sei."

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Letztendlich scheint sich alles geklärt zu haben, denn der Prinz ist wieder frei! Am 17. Mai folgen allerdings die nächsten rechtlichen Schritte gegen ihn - dann findet nämlich die Hauptverhandlung statt.

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