Der schreckliche Terroranschlag in Nizza erschüttert auch drei Tage danach noch die ganze Welt: Bei einer Amokfahrt mit einem LKW wurden von einem Attentäter mindestens 84 Menschen getötet und mehr als 300 zum Teil schwer verletzt. Auch U2-Frontmann Bono (56) war an dem fürchterlichen Abend in der französischen Stadt - und erlebte das Massaker hautnah.

Bono bei einem Konzert in Paris
LIONEL URMAN/SIPA/WENN.com
Bono bei einem Konzert in Paris

Wie jetzt bekannt wurde, befand sich Bono zum Zeitpunkt des Anschlags im angesagten Promi-Restaurant "La Petite Maison" in unmittelbarer Nähe zum Unglücksort. Dort hatte sich der Sänger mit Nizzas ehemaligem Bürgermeister Christian Estrosi zum Essen getroffen. Anne-Laure Rubi, die Besitzerin des Lokals, schilderte gegenüber La Parisienne Magazin, wie sie und ihre Gäste den Anschlag erlebten: "Plötzlich sah ich Menschen rennen, ohne dass sie schrien. Es war eine stille Panik. Das war sehr ungewöhnlich." Sofort habe Rubi die Fensterläden runtergelassen und ihre Gäste angewiesen, sich zu verstecken. "Es dauerte etwa eine halbe Stunde, bis die Polizei zu uns kam. Wie alle anderen hatte Bono seine Hände über den Kopf. Uns wurde gesagt, ruhig zu bleiben", beschreibt die Restaurantbesitzerin die Situation weiter. Bono sei schließlich von bewaffneten Beamten zum benachbarten Place Masséna begleitet worden.

Bono bei einer Rede gegen Gewalt in Washington
Getty Images / Mark Wilson
Bono bei einer Rede gegen Gewalt in Washington

Es ist nicht das erste Mal, dass Bono während eines Attentats vor Ort ist. Auch bei den Terroranschlägen am 13. November 2015 in Paris probten U2 für ein Konzert ganz in der Nähe des Bataclan-Theaters, wo damals 89 Menschen von Terroristen erschossen wurden.

Bono mit Fans in Dublin
WENN
Bono mit Fans in Dublin