Mit ihrem Geständnis hätte wohl keiner gerechnet. Am Freitag enthüllte Charlotte Würdig (38) in einem TV-Interview, dass sie vor der Geburt ihres zweiten Sohnes zwei Fehlgeburten erlitt. Das Mitgefühl und das Lob für ihren Mut, mit dem Thema an die Öffentlichkeit zu gehen, waren groß. Doch leider musste Charlotte auch die Kehrseite erfahren - sie wurde fies angefeindet.

Charlotte Würdig beim Echo Award 2012
Sean Gallup/Getty Images
Charlotte Würdig beim Echo Award 2012

Nach ihren Offenbarungen im Fernsehen machte Charlotte nur einen Tag später erneut Schlagzeilen - auf Facebook hatte sie einen bildlichen Vorher-Nachher-Vergleich gepostet, der verdeutlichte, wie viel die Sportliebhaberin nach ihrer Schwangerschaft wieder abgenommen hat. Für ihre Fitness und Disziplin wird Sidos (35) Frau sonst eigentlich sehr bewundert. Nachdem sie von ihren Fehlgeburten erzählte, nutzten Kritiker ihren Workout-Enthusiasmus, um ihr daraus einen Strick zu drehen. Sie behaupteten tatsächlich, dass Charlotte aufgrund ihres Sports selbst Schuld an den tragisch geendeten Schwangerschaften gewesen sei! Ein Vorwurf, der Charlotte Würdig natürlich sehr belastete.

Charlotte Würdig, Moderatorin
Instagram/charlottewuerdig
Charlotte Würdig, Moderatorin

"Heutzutage braucht der Mensch immer eine Begründung für etwas und das nervt mich so. 'Ah, du hattest zwei Fehlgeburten, ja, dann hast du vielleicht zu viel Sport gemacht.' Ich habe in der Zeit keinen Sport gemacht", verteidigte sich die zweifache Mutter im RTL-Interview. Zwar habe sie während den Schwangerschaften nicht komplett auf ein Workout verzichtet, doch ihr Programm deutlich eingeschränkt. Erst nachdem ihr Kind auf der Welt war, habe sie mit vollem Power an ihrem After-Baby-Body gearbeitet.

Charlotte Würdig und Sido in Rom
Facebook/Sido
Charlotte Würdig und Sido in Rom