Erst Anfang des Jahres beendeten Jeremy Renner (45) und seine Ex-Frau Sonni Pacheco ihren langen Rosenkrieg. Nach der Trennung im Dezember 2014 hatten die beiden mehr als ein Jahr über die Konditionen des Ehe-Aus gestritten. Dann konnten sie sich endlich zu einer Einigung durchringen. Doch der Frieden hat nicht lange gehalten - jetzt zieht Sonni wieder vor Gericht.

Model Sonni Pacheco am Flughafen in Los Angeles
Splash News
Model Sonni Pacheco am Flughafen in Los Angeles

Auf der Leinwand spielt Jeremy oft den Superhelden, zuletzt im Film "The First Avenger: Civil War". In den Augen seiner Ex-Frau Sonni ist der Schauspieler aber wohl eher ein Bösewicht. Grund ist der Unterhalt für die gemeinsame Tochter Ava Berlin. Vergangenes Jahr hatte ein Gericht festgelegt, dass Jeremy 11.900 Euro monatlich für die Dreijährige bezahlen muss. Diese Summe ergab sich dadurch, dass der Hollywoodstar fünf Prozent seiner Jahreseinnahmen von 2,1 Millionen Euro abgeben sollte. Aber: Laut Sonni weigere sich der 45-Jährige, den Unterhalt zu zahlen. Mittlerweile sei er schon rund 44.000 Euro im Rückstand, berichtet TMZ. Außerdem habe der Schauspieler seinen Anteil von 700 Euro für den Vorschulunterricht seiner Tochter nicht bezahlt, so Sonni weiter.

Jeremy Renner bei der Premiere von "Captain America: Civil War" in London
WENN
Jeremy Renner bei der Premiere von "Captain America: Civil War" in London

In den neuen Gerichtsdokumenten existiert offenbar auch ein Chatverlauf des Ex-Paares, der beweisen soll, dass Jeremy sich nicht an die Vereinbarungen hält. "Ich bin nicht sicher, warum du noch mehr Geld haben willst, Sonni. Ich habe kein Bargeld, dass ich Dir geben kann. Es tut mir leid, dass Du es nicht fertig bringst, Dich mit über 300.000 Euro um Ava zu kümmern", soll Jeremy demnach Sonni in einer SMS geschrieben haben. Jetzt will das Model, dass das Gericht den Schauspieler zwingt das Geld regelmäßig zu bezahlen.

Jeremy Renner bei der "Daily Mail-Party" in Cannes
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Jeremy Renner bei der "Daily Mail-Party" in Cannes