Es ist jetzt schon eine der verrücktesten Geschichten rund um die Olympischen Spiele 2016! Die im Internet mittlerweile als "LochteGate" bekannte Lügengeschichte um den Star-Schwimmer Ryan Lochte (32) lässt die Beteiligten nicht nur schlecht aussehen, sondern zieht womöglich noch rechtliche Konsequenzen nach sich. Jetzt durfte zumindest der letzte in Rio verbliebene Schwimmer des Quartetts Brasilien verlassen– gegen eine Geldzahlung in empfindlicher Höhe.

Jimmy Feigen, Schwimmer
Francois Nel / Getty Images
Jimmy Feigen, Schwimmer

Während seine Mitstreiter schon wieder in den USA angekommen sind, musste James "Jimmy" Feigen (26) weiterhin am Zuckerhut verharren. Sein Anwalt Brenzo Melaragno hat nun ein Statement zur Situation seines Mandanten abgegeben: "Nach einer langen Beratung wurde folgende Vereinbarung getroffen: Er wird rund 35.000 brasilianische Rial (das sind rund 9.500 Euro, Anm. d. Red.) an eine Institution spenden. Damit hat sich der Fall erledigt. Nachdem die Spende getätigt wurde, wird ihm sein Ausweis zurückgegeben und er kann seine Heimreise antreten."

Gunnar Bentz und Jack Conger beim Verlassen der Polizeistation in Rio
McGrath/Getty Image
Gunnar Bentz und Jack Conger beim Verlassen der Polizeistation in Rio

Ob damit auch alle Anschuldigungen gegen ihn fallen gelassen werden, geht aus der Aussage nicht hervor. Er und Ryan Lochte standen zuletzt im Fokus der Untersuchungen wegen "Vortäuschung einer Straftat."

Ryan Lochte in Charlotte, North Carolina
Mike Comer / Getty Images
Ryan Lochte in Charlotte, North Carolina