Die Schlinge um Ryan Lochte (32) und seine drei Schwimmkollegen zieht sich enger! Nachdem die Sportler behaupteten, einem Raubüberfall zum Opfer gefallen zu sein, tauchten immer mehr Indizien dafür auf, dass die Geschichte frei erfunden ist. Zuletzt lag der brasilianischen Polizei sogar ein Überwachungsvideo vom angeblichen Tatort vor, auf dem laut den Behörden kein Überfall an der Tankstelle zu erkennen war. Jetzt äußerte sich auch noch der dort angestellte Sicherheitsmann zu den Vorfällen und bringt die Athleten damit in weitere Erklärungsnot.

Ryan Lochte, Goldmedaillen-Gewinner bei Olympia 2016
Clive Rose / Getty Images
Ryan Lochte, Goldmedaillen-Gewinner bei Olympia 2016

"Die Jungs kamen hierher und verursachten Ärger, aber wir haben sie nie angefasst", erklärte der 34-jährige Wachmann gegenüber Us Weekly. Er stellte klar, dass es "niemals physischen Kontakt gegeben hat." Den Vorwurf, die Sportler mit einer Waffe bedroht zu haben, weist er ebenfalls weit von sich: "Ich habe ihnen meine Waffe nur gezeigt. Weder habe ich sie angewiesen, sich hinzulegen, noch habe ich mit der Waffe irgendjemandem ins Gesicht gezielt."

Ryan Lochte auf einer Party in Las Vegas
AdMedia / Splash News
Ryan Lochte auf einer Party in Las Vegas

Abschließend fügte er nur noch hinzu: "Alles, was an diesem Abend geschah, war im Rahmen des Gesetzes." Für die vier Amerikaner, von denen nun nur noch Jimmy Feigen (26) in Rio de Janeiro verweilt, wird es damit fast unmöglich, bei ihrer ursprünglichen Geschichte zu bleiben.

Ryan Lochte, Schwimmer
Matt Hazlett / Freier Fotograf / Getty Images
Ryan Lochte, Schwimmer

Im Video seht ihr ein ausgelassenes US-Schwimmteam vor Olympia und vor den Ereignissen um Lochte und Co.