Kanye West (39) ist nicht nur als erfolgreicher Rapper oder Modedesigner bekannt, legendär sind seine regelmäßigen Ausraster in aller Öffentlichkeit. 2010 unterbrach er Taylor Swift (26) bei ihrer Dankesrede bei den MTV Video Music Awards, weil Beyoncé (35) seiner Meinung nach den Preis für das beste Video einer Künstlerin mehr verdient hätte und erst vor kurzem ging er auf seinen Freund Jay-Z (46) samt Gattin los. Jetzt setzt er sich für Sänger Frank Ocean (28) ein und legt sich gleich mit einer ganzen Institution an.

Frank Ocean erreicht die After-Show-Party der MET-Gala im Mai 2016 in New York.
247PapsTV/ Splash News
Frank Ocean erreicht die After-Show-Party der MET-Gala im Mai 2016 in New York.

Die Grammy Awards gelten in der Musikbranche als Ritterschlag für Musiker. Die Regeln, um für einen der Preise nominiert zu werden, geben nun Anlass für Kanyes neueste Tirade. Auf einem seiner Konzerte beschwerte er sich darüber, dass es aufgrund der Regeln wohl keine Nominierung für Frank geben wird, denn dieser veröffentlichte sein Album außerhalb der nominierungsrelevanten Zeit. "Lady GaGa (30) war nicht für den besten Newcomer nominiert. Aber sie wollten, dass sie bei der Show performt, dass sie eröffnet. Also haben sie heimlich die Regeln geändert, um sie nominieren zu können, damit sie in der Show auftritt," wird der Mann von Kim Kardashian (36) auf der Seite Perezhilton.com zitiert.

Kanye West und Jay-Z beim Tidal Launch 2015 in NYC
Jamie McCarthy / Getty Images
Kanye West und Jay-Z beim Tidal Launch 2015 in NYC

Damit der geoutete Sänger ebenfalls für sein Album "Blond" nominiert wird, fordert Kanye eine erneute Änderung und hängt gleich noch eine Boykott-Drohung mit an: "Das Album, das ich dieses Jahr am meisten gehört habe, ist Frank Oceans Album. Eines sage ich euch: Wenn er für seine Platte in keiner Kategorie nominiert wird, werde ich nicht bei den Grammys auftauchen." Begleitet wurde das Ende seiner Rede mit Buhrufen, die sich aber nicht gegen den Rapper selbst selbst richteten, sondern gegen das Grammy-Komitee. Vielleicht lassen sich die Verantwortlichen ja doch überzeugen.

Kanye West und Kim Kardashian im September 2016 in New York
Dimitrios Kambouris/Getty Images
Kanye West und Kim Kardashian im September 2016 in New York

Wie wütend er auf Jay-Z und Beyoncé war, erfahrt ihr in unserem Video.