Sänger Udo Lindenberg (70) ist nicht nur für Hits wie "Sonderzug nach Pankow" oder "Hinterm Horizont" bekannt, auch in politisch relevante Themen mischt er sich ein. Für sein Engagement für die Wiedervereinigung von Ost- und West-Deutschland bekam er bereits 1989 das Bundesverdienstkreuz. Seitdem engagiert er sich im Kampf gegen Rechtsradikalismus. Jetzt verlangt er von einer der bekanntesten Sängerinnen, sich dem anzuschließen.

Helene Fischer im Oktober 2016 bei einer Fernsehaufzeichnung in Dortmund
WENN
Helene Fischer im Oktober 2016 bei einer Fernsehaufzeichnung in Dortmund

In einem Interview mit der Rheinischen Post fordert der sportliche 70-Jährige ganz besonders Helene Fischer (32) dazu auf, sich gegen Rechts zu positionieren: "Wenn von Helene Fischer auch mal ein Statement käme gegen Rechtspopulismus. Aber es gibt viele, die äußern sich prinzipiell gar nicht, die sagen, wir sind reine Entertainer, wir machen nur Unterhaltung nach dem Motto: Mach dir ein paar schöne Stunden, geh' ins Kino, vergiss die Welt da draußen."

Udo Lindenberg im September 2016 auf der Reeperbahn in Hamburg
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Udo Lindenberg im September 2016 auf der Reeperbahn in Hamburg

Obwohl es bereits viele Künstler wie Herbert Grönemeyer (60) oder Kraftklub gibt, die sich klar gegen den Rechtsruck in Deutschland positionieren, fragt er sich dennoch, ob diese ausreichen: "Können wir wirklich genug bewirken als Sänger, als Öffentlichkeitsjongleure? Müssen wir mehr auf die Straße gehen? Aber ich denke, wir erreichen schon viele."

Helene Fischer 2016 bei der Echo-Verleihung in Berlin
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Helene Fischer 2016 bei der Echo-Verleihung in Berlin

Ob sich Helene Fischers schärfste Konkurrenz wohl in Zukunft gut engagieren wird? In unserem Video erfahrt ihr, wer der blonden Sängerin beruflich auf den Fersen ist.