Sänger Udo Lindenberg (70) ist nicht nur für Hits wie "Sonderzug nach Pankow" oder "Hinterm Horizont" bekannt, auch in politisch relevante Themen mischt er sich ein. Für sein Engagement für die Wiedervereinigung von Ost- und West-Deutschland bekam er bereits 1989 das Bundesverdienstkreuz. Seitdem engagiert er sich im Kampf gegen Rechtsradikalismus. Jetzt verlangt er von einer der bekanntesten Sängerinnen, sich dem anzuschließen.

In einem Interview mit der Rheinischen Post fordert der sportliche 70-Jährige ganz besonders Helene Fischer (32) dazu auf, sich gegen Rechts zu positionieren: "Wenn von Helene Fischer auch mal ein Statement käme gegen Rechtspopulismus. Aber es gibt viele, die äußern sich prinzipiell gar nicht, die sagen, wir sind reine Entertainer, wir machen nur Unterhaltung nach dem Motto: Mach dir ein paar schöne Stunden, geh' ins Kino, vergiss die Welt da draußen."

Obwohl es bereits viele Künstler wie Herbert Grönemeyer (60) oder Kraftklub gibt, die sich klar gegen den Rechtsruck in Deutschland positionieren, fragt er sich dennoch, ob diese ausreichen: "Können wir wirklich genug bewirken als Sänger, als Öffentlichkeitsjongleure? Müssen wir mehr auf die Straße gehen? Aber ich denke, wir erreichen schon viele."

Ob sich Helene Fischers schärfste Konkurrenz wohl in Zukunft gut engagieren wird? In unserem Video erfahrt ihr, wer der blonden Sängerin beruflich auf den Fersen ist.

Florian Silbereisen und Helene Fischer beim Oktoberfest 2009
Getty Images
Florian Silbereisen und Helene Fischer beim Oktoberfest 2009
"Let's Dance"-Teilnehmer 2014
Sascha Steinbach/Getty Images
"Let's Dance"-Teilnehmer 2014
Helene Fischer und Florian Silbereisen beim Echo 2009
Getty Images
Helene Fischer und Florian Silbereisen beim Echo 2009


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