Mit all ihrer Energie hatte sich Lady Gaga (30) im US-Wahlkampf auf Hillary Clintons (69) Seite gestellt, im Internet und in Interviews die Werbetrommel für die Demokratin gerührt. Am Abend der Wahl trat sie sogar noch zusammen mit Jon Bon Jovi (54) bei der "Clinton Final Midnight Rally" auf, um Hillary zu unterstützen. Doch am Ende wählte die Mehrheit der amerikanischen Bürger Donald Trump (70) zum 45. Präsidenten. Und wie reagierte Lady Gaga? Sie hat sich in New York vor den Trump-Tower gestellt und protestiert.

Lady Gaga bei einem Auftritt im Rahmen von Hillary Clintons Wahlkampagne
Getty Images
Lady Gaga bei einem Auftritt im Rahmen von Hillary Clintons Wahlkampagne

Gerade erst war das Wahlergebnis verkündet, da zog es die Musikerin schon auf die Straße, um ihre Meinung in Form eines Protests mit Plakat kundzutun. Nachdem zunächst Passanten Lady Gaga entdeckten und in den sozialen Netzwerken erste Fotos ihrer Aktion veröffentlichten, postete die "Born This Way"-Interpretin bei Instagram gegen fünf Uhr Morgens (amerikanischer Zeit) selbst ein Pic. Ganz in Schwarz gekleidet hält Lady Gaga ein Plakat mit dem Trump-Wortspiel "Love trumps hate" (zu Deutsch: "Liebe übertrumpft Hass") hoch – im Hintergrund zu sehen: Ein Glasgebäude mit der Aufschrift "Trump Tower". Zu dem Bild schrieb die 30-Jährige die Zeilen: "Ich möchte in einem #LandDerGüte leben #LoveTrumpsHate. Er hat uns so leichtsinnig gespalten. Lasst uns aufeinander aufpassen."

Jon Bon Jovi, Lady Gaga, Hillary Clinton und Chelsea Clinton im Wahlkampf 2016
The Photo Access / Zuma Press / ActionPress
Jon Bon Jovi, Lady Gaga, Hillary Clinton und Chelsea Clinton im Wahlkampf 2016

So aktiv wie Lady Gaga drückten bisher nicht viele ihren Unmut darüber aus, dass nun nicht Hillary Clinton, sondern Donald Trump die Möglichkeit bekommt, seine Wahlversprechungen wahrzumachen. Andere Promis – sowohl in den USA als auch in Deutschland – beschränkten ihre Meinungsäußerung auf Facebook, Instagram und Co.

Donald Trump während seiner ersten Rede als US-Präsident
Mark Wilson / Getty Images
Donald Trump während seiner ersten Rede als US-Präsident

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