Seit dem Sieg von Jamala (33) beim Eurovision Song Contest 2016 steht fest, dass der Wettbewerb in diesem Jahr in Kiew stattfindet. Wer dabei für Deutschland antreten wird, ist jedoch erst seit gestern bekannt: Isabella "Levina" Lueen (25) konnte sich im Vorentscheid durchsetzen – diese Tatsache scheint hierzulande aber nur die wenigsten zu interessieren.

In einer über dreistündigen Live-Show traten bis dato unbekannte Musiker gegeneinander an und buhlten um die Gunst des Publikums. Am Ende durfte sich die gebürtige Bonnerin über ein ESC-Ticket nach Kiew freuen. Für Levina riefen tatsächlich die meisten Zuschauer an – doch sonderlich viele können das nicht gewesen sein. Denn wie jetzt bekannt wird, war der diesjährige Vorentscheid in Sachen Quote der schwächste seit fünf Jahren. Gerade mal 3,14 Millionen Menschen schalteten laut GfK am vergangenen Abend ein, letztes Jahr waren es noch 1,3 Millionen mehr.

Bei der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen führt das zu einem Marktanteil von 10,3 Prozent. Für den Sender dürfte das zwar keine Katastrophe sein, schließlich ist das mehr als der aktuelle Senderschnitt, doch von einem ESC-Format hatte man sich sicherlich mehr erhofft.

Axel Maximilian Feige, Helene Nissen, Yosefin Buohler, Felicia Lu Kürbiß und Isabella "Levina" LueenMathis Wienand / Getty Images
Axel Maximilian Feige, Helene Nissen, Yosefin Buohler, Felicia Lu Kürbiß und Isabella "Levina" Lueen
Isabella "Levina" Lueen beim ESC-Vorentscheid 2017Sascha Steinbach / Getty Images
Isabella "Levina" Lueen beim ESC-Vorentscheid 2017
Isabella "Levina" Lueen, Siegerin des ESC-Vorentscheids 2017ESC-Vorentscheid, ARD
Isabella "Levina" Lueen, Siegerin des ESC-Vorentscheids 2017


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