Einst war Bill Cosby (79) einer der beliebtesten Stars Hollywoods. Als der Schauspieler im Jahr 2000 wegen sexueller Belästigung angezeigt wurde, war sein guter Ruf berechtigterweise dahin. Mittlerweile ist bekannt, dass diese Vorwürfe erst der Anfang waren: Der Comedian steht unter Verdacht, mehr als 50 Frauen sexuell missbraucht zu haben. Allerdings wird er nicht für alle Fälle vor ein Gericht gestellt werden können, weil viele der Taten bereits verjährt sind. Ein Verfahren läuft aktuell und in dem hat Cosby jetzt einen kleinen Etappensieg errungen.

Das Verfahren bezieht sich auf den Fall einer Frau: Andrea Constand klagt den Schauspieler an, sie im Jahr 2004 unter Drogen gesetzt und sexuell missbraucht zu haben. Wie Fox News berichtet, baten ihre Anwälte das Gericht nun darum, 13 weitere Frauen, die ähnliche Anschuldigungen erheben, vor dem Richter sprechen zu lassen. So sollte aufgeklärt werden, wie das "System Cosby" jahrzehntelang funktionierte. Diese Bitte wurde jetzt mit der Begründung des Richters abgelehnt, vorurteilsfrei in nur diesem einen spezifischen Fall verhandeln zu wollen. Aussagen darf nun neben der eigentlichen Klägerin nur eine weitere Zeugin, die Bill der Vergewaltigung im Jahr 1996 beschuldigt.

Ob der Schauspieler das Verfahren verlieren wird und bis zum Ende seines Lebens ins Gefängnis kommt, ist zurzeit immer noch unklar. Trotz belastender Aussagen, könnte die angebliche Blindheit des Schauspielers auch dazu führen, das er nicht schuldig gesprochen werden kann.

Bill Cosby vor dem Montgomery County CourthouseDominick Reuter/AFP/Getty Images
Bill Cosby vor dem Montgomery County Courthouse
Bill Cosby im Montgomery County-Gericht in PennsylvaniaPool/Getty Images
Bill Cosby im Montgomery County-Gericht in Pennsylvania
Bill Cosby vor einem Gericht in PennsylvaniaDominick Reuter/Getty Images
Bill Cosby vor einem Gericht in Pennsylvania


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