War die psychische Belastung doch zu groß für Venus Williams (37)? Eigentlich wollte das Tennis-Ass sich mit dem Sieg beim Wimbledon-Turnier den Oldie-Titel als älteste Siegerin des berühmten britischen Rasenturniers im Einzel sichern. Doch daraus wurde nichts: Die Sportlerin musste sich im Finale der Damen ihrer 14 Jahre jüngeren spanischen Gegnerin geschlagen geben. Noch vor Kurzem war Venus in einen Autounfall mit Todesfolge verwickelt – machte ihr diese Belastung den Sieg zunichte?

Garbine Muguruza und Venus Williams beim Wimbledon-Finale 2017
Shaun Botterill/Getty Images
Garbine Muguruza und Venus Williams beim Wimbledon-Finale 2017

Statt Venus durfte Garbine Muguruza (23) die begehrte Trophäe am Samstag in London entgegennehmen: Die Spanierin besiegte die fünffache Wimbledon-Siegerin aus den USA in zwei Sätzen mit 7:5 und 6:0. Besonders auffällig: Im zweiten Satz konnte Venus nicht einen Punkt gegen ihre Kontrahentin holen. Gut möglich, dass ihre Nerven eine Woche nach ihrem öffentlichen Zusammenbruch noch nicht bereit für das große Finale waren.Venus wurde zunächst vorgeworfen, am Unfalltod eines 78-Jährigen Schuld zu sein. Mittlerweile ist sie dank Videoaufnahmen entlastet worden, sie hat sich am Steuer völlig korrekt verhalten. Dennoch scheint sie der Unfall sehr aus der Bahn geworfen zu haben.

Venus Williams beim Wimbledon-Finale 2017 in London
Shaun Botterill/Getty Images
Venus Williams beim Wimbledon-Finale 2017 in London

Trotz der herben Niederlage gratulierte Venus der neuen Wimbledon-Siegerin herzlich. Garbine ist übrigens erst die zweite Spanierin, die das Rasen-Grand-Slam-Turnier gewinnen konnte. Auf ihrem Weg zum Sieg schaltete die 23-Jährige auch Angelique Kerber (29) aus, sie verlor daraufhin den Platz an der Spitze der Weltrangliste.

Venus und Serena Williams
Nicholas Hunt/Getty Images for AYS
Venus und Serena Williams

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