Hat sein Handeln jetzt rechtliche Konsequenzen? Seit der Sex-Skandal um Harvey Weinstein (65) öffentlich wurde, bekommt der Filmproduzent eine schlechte Nachricht nach der anderen. Seine Frau hat ihn verlassen, seine eigene Firma hat ihn rausgeschmissen und sein letzter Film "Amityville: The Awakening" war ein totaler Flop. Jetzt gibt es die nächste Hiobsbotschaft für den gefallenen Hollywood-Tycoon.

Wie TMZ berichtet, soll eine Schauspielerin, die namentlich nicht genannt werden will und in der Polizeiakte als "Jane Doe" erscheint, den 65-Jährigen wegen sexueller Belästigung und Vergewaltigung angezeigt haben. Sie gab an, Weinstein 2011 kennengelernt zu haben. Daraufhin habe sie ihn immer wieder auf Veranstaltungen getroffen, bevor es zu den Schreckenstaten gekommen sei. Der Produzent habe sie 2015 mit einem Rollenangebot für eine Show namens "Marco Polo" ins Hotel Montage in Beverly Hills gelockt. Wie das vermeintliche Opfer behauptet, soll er sie bei diesem Treffen mit einer Hand an den Handgelenken festgehalten und mit der anderen vor ihren Augen onaniert haben. Bei einem zweiten Meeting ein Jahr später habe er die Darstellerin dann zum Sex gezwungen. Obwohl sie versucht habe sich zu wehren, sei sie gegen das "massive Gewicht und die Stärke" ihres Angreifers machtlos gewesen. Eine Rolle in der TV-Show habe sie nie bekommen.

Während Weinstein sich bereits öffentlich in einem Statement für sexuelle Belästigung entschuldigt hat, bestreitet er die Vergewaltigungsvorwürfe. "Mr. Weinstein glaubt, dass all diese Beziehungen einvernehmlich waren", erklärte sein Pressesprecher. Ob die Polizei im Fall "Jane Doe" die Ermittlungen aufgenommen hat, ist bisher nicht bekannt.

Harvey Weinstein bei der "Lexus Short Films"-Präsentation 2014Getty Images / Frederick M. Brown
Harvey Weinstein bei der "Lexus Short Films"-Präsentation 2014
Rose McGowan beim TCM Classic Film Festival in Los AngelesMatt Winkelmeyer / Getty Images
Rose McGowan beim TCM Classic Film Festival in Los Angeles
Harvey Weinstein bei den Filmfestspielen in Cannesohn Rainford/WENN
Harvey Weinstein bei den Filmfestspielen in Cannes


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