Wer soll das bezahlen? Diese Frage wurde bereits in einem Prozess am Landgericht Schweinfurt geklärt: Für ihr Nichterscheinen beim Wiener Opernball 2010 muss die Schauspielerin Lindsay Lohan (31) rund 170.000 Euro an Richard "Mörtel" Lugner (85) zahlen. Der hatte die Amerikanerin als Stargast eingeladen und stellte ihr später die für sie angefallenen Kosten in Rechnung. Trotz rechtskräftigem Urteil hat der Österreicher von der Skandalnudel bisher noch kein Geld bekommen – nun setzt er sogar Privatdetektive an.

Für seine berechtigte Forderung will der Baulöwen im Notfall bis zum Äußersten gehen: "Herr Lugner möchte dies so nicht auf sich sitzen lassen und wird die Klage nebst Zwangsvollstreckung bis zum Ende bringen, auch wenn Frau Lohan scheinbar versucht, alles auszusitzen," erklärte sein Anwalt gegenüber Bild. Allein der organisierte Flug per Privatjet von Los Angeles über London nach Wien soll Ausgaben von fast 100.000 Euro verursacht haben. Die deutsche Agentur, die für die Buchung der US-Schauspielerin zuständig war, hat ihre Provision bereits zurückgezahlt. Die 31-Jährige und ihr amerikanisches Unternehmen hingegen stellen sich stur. Lugners Anwalt schoss mit deutlichen Worten gegen Lindsay: "Unser Mandant wurde auf das Übelste von Frau Lohan betrogen."

Jetzt heißt es für den Ösi-Promi jedoch, erst einmal abzuwarten. Trösten könnte "Mörtel" sich damit, dass er mit seinen bisherigen Stargästen in der Regel weit weniger Stress hatte. Dieses Jahr hielt Hollywoodstar Melanie Griffith (60) ihr Versprechen und folgte der Einladung des Österreichers zum Wiener Opernball, ohne für irgendwelche Komplikationen zu sorgen.

Lindsay LohanChance Yeh/Getty Images
Lindsay Lohan
Richard Lugner beim Wiener Opernball 2015Monika Fellner/Getty Images
Richard Lugner beim Wiener Opernball 2015
Richard Lugner und Melanie Griffith auf dem Opernball 2018HERBERT P. OCZERET/AFP/Getty Images
Richard Lugner und Melanie Griffith auf dem Opernball 2018
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Na ja, bei Lindsay wundert mich gar nichts mehr.
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Ein bisschen seltsam ist das schon. Ich glaube, dass das ein Missverständnis war.


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