Die nächste Runde ist eingeleitet: Es geht darum, ob der Diplomatenpass von Tennislegende Boris Becker (50) gefälscht ist oder nicht. Diesen hatte der Sportler Ende April von der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) erhalten. Der Ausweis könnte Becker bei seinem laufenden Insolvenzverfahren in Großbritannien behilflich sein, da er so diplomatische Immunität genießen würde – doch das Dokument soll nicht echt sein. Der 50-Jährige ist hingegen weiterhin davon überzeugt, dass der Pass gültig ist. Jetzt wird ermittelt!

Wie Bild berichtet, hat der Außenminister der Zentralafrikanischen Republik Charles Armel Doubane den Staatsanwalt eingeschaltet. Das ist aber noch nicht alles – darüber hinaus verneine der Sprecher des ZAR-Präsidenten Faustin-Archange Toudéra, dass dieser den Wimbledon-Sieger überhaupt zum Diplomaten gemacht habe: "Wir sind keine Hüter der physischen und moralischen Integrität dieses Gentleman", erzählte er im Gespräch mit dem Radiosender Ndeke Luka.

Dazu äußerte sich nun der Anwalt von Boris Becker: "Die Situation ist natürlich aus Sicht meines Mandanten nicht zufriedenstellend. Wie sich jetzt herausstellt, scheinen allerdings nicht in allen Ländern deutsche Standards zu gelten, was solche Abläufe betrifft." Falls Becker hier tatsächlich zum Spielball interner Konflikte Zentralafrikas gemacht werde, werde er selbstverständlich seine diplomatische Tätigkeit einstellen.

Boris Becker mit seinen Söhnen Elias und Noah
Getty Images
Boris Becker mit seinen Söhnen Elias und Noah
Lilly und Boris Becker bei den Laureus World Sports Awards 2018
Getty Images
Lilly und Boris Becker bei den Laureus World Sports Awards 2018
Boris Becker mit seinen Söhnen Elias und Noah
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Boris Becker mit seinen Söhnen Elias und Noah


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