Das eigene Coming-out ist immer ein mutiger Schritt. Im Fall von Schauspielerin Samira Wiley (31) war dieser jedoch nicht ganz freiwillig. Durch ihre Rolle der homosexuellen Frohnatur Poussey Washington in der erfolgreichen Netflix-Serie Orange Is the New Black wird sie weltweit als prominentes Mitglied der LGBTQ-Gemeinschaft gefeiert. Doch die Entscheidung über Samiras öffentlichen Umgang mit ihrer eigenen sexuellen Orientierung hat ihr eine Serienkollegin unfreiwillig abgenommen, wie sie in einem Interview verriet.

Bei Nancys Podcast von WNYC Studios berichtete die 31-Jährige: "Eine Schauspielerin hat in einem Interview über lesbische Serienkollegen geredet und meinen Namen erwähnt. Ich habe die Ausgabe gelesen und geweint. Ich habe bitterlich geweint." Ein Schlag in die Magengrube für Samira, die sich um ihre eigene Coming-out-Geschichte betrogen gefühlt hat. Den Namen der besagten OITNB-Darstellerin nannte sie nicht. Samira verabschiedete sich nach vier abgedrehten Staffeln von "Orange Is the New Black" und heiratete daraufhin die Drehbuchautorin der Knast-Serie, Lauren Morelli, während einer ausgelassenen Feier im Bundesstaat Kalifornien.

Vor der Kamera steht Samira nach dem Outing-Drama nun umso offener zu ihrer sexuellen Orientierung. In ihrem neusten Schauspiel-Engagement, dem mit einem Emmy prämierten Serien-Drama "The Handmaid’s Tale", spielt sie die lesbische Dienstmagd Moira. Für ihre packende Darbietung hagelte es Kritiker-Lob.

Samira Wiley in "Orange is the New Black"Jojo Whilden/Netflix
Samira Wiley in "Orange is the New Black"
Samira Wiley und Lauren MorelliInstagram / whododatlikedat
Samira Wiley und Lauren Morelli
Samira Wiley und Lauren MorelliInstagram / whododatlikedat
Samira Wiley und Lauren Morelli
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Schlimm, dass ihr etwas so Privates weggenommen wurde.
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Ach, sowas kann jedem mal rausrutschen.


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