Es ist ein wahrer Albtraum: Am 19. August war DTM-Rennfahrer Robert Wickens (29) in einen schlimmen Unfall kurz nach dem Start eines Rennens verwickelt. Mit schweren Verletzungen wurde er sofort in ein Krankenhaus eingeliefert, doch sein Rückenmark konnten die Ärzte nicht mehr retten. Rund einen Monat nach dem Unfall meldete der gebürtige Kanadier sich mit der traurigen Nachricht zurück: Er bleibt querschnittsgelähmt. Robert will aber nicht aufgeben und kämpft sich in einer Reha gerade ins Leben zurück.

Mit seinen Tausenden von Followern teilt der Sportler seinen Genesungsweg immer wieder auf Instagram. Er lässt sich dabei filmen, wie er Armübungen macht, seinen Hund mit dem Rollstuhl spazieren fährt oder wie er versucht, sich selbst vom Bett zu hieven. Nur langsam macht der 29-Jährige Fortschritte, doch über jeden freut er sich ungemein: "Mein Oberkörper wird stärker und stärker. Ich habe Videos von kleinsten Bewegungen in meinen Beinen gepostet, aber die Wirklichkeit ist, dass ich weit davon entfernt bin, selbständig zu laufen." Unterstützung bekommt Robert nicht nur von Familie und Freunden, sondern auch seiner Partnerin Karli Woods.

Der tragische Unfall geschah im US-Bundesstaat Pennsylvania. Kurz nach dem Start in der US-amerikanischen IndyCar-Serie kollidierte er mit dem Fahrzeug seines Konkurrenten Ryan Hunter-Reay. Dabei brach seine Brustwirbelsäule, außerdem erlitt er eine Nackenfraktur.

Robert Wickens in Fort Worth, TexasGetty Images
Robert Wickens in Fort Worth, Texas
Ort des Unfalls von Robert Wickens in Long Pond, PennsylvaniaAction Press / ASP / Zuma Press
Ort des Unfalls von Robert Wickens in Long Pond, Pennsylvania
Robert Wickens mit seiner Freundin Karli WoodsInstagram / robertwickens
Robert Wickens mit seiner Freundin Karli Woods
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Bewegend und motivierend für andere Unfallopfer.
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Schwierig. Ich könnte das nicht und würde es lieber privat halten.


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