Rumer Willis (30) musste als Teenager furchtbares Mobbing über sich ergehen lassen. Als älteste Tochter von Hollywoods damals berühmtestem Paar, Demi Moore (56) und Bruce Willis (64), stand die heute 30-Jährige ganz besonders im Zentrum der Aufmerksamkeit, Schlagzeilen und böse Kommentare trafen sie ebenso wie ihre Schwestern. Nun hat Rumer offengelegt, wie schlimm die Online-Hetze wirklich für sie war. Auch anderthalb Jahrzehnte später erinnert sich die Schauspielerin genau an die Kommentare von einst.

"Sie sagten, ich hätte einen riesigen Kiefer. Sie sagten, ich hätte einen 'Kartoffelkopf'", schilderte Rumer die fiesen Beleidigungen über sich im Gespräch mit Huffpost. Mit 14 oder 15 Jahren habe sie einfach noch kein Selbstbewusstsein oder ein festes Bild von sich selbst gehabt. Die Folge: Sie versuchte, mit einer dünnen Figur oder knapper Bekleidung öffentlich Anerkennung zu finden und nicht länger zur Zielscheibe für Mobbing zu werden, wie die junge US-Amerikanerin offenbarte.

Auch mit heute 30 Jahren seien die Wunden nicht gänzlich verheilt: "Ich leide noch immer unter Unsicherheit und versuche, meinen Weg zu finden", so Rumer. Genau diese Verletzlichkeit wolle sie aber als eine Stärke nutzen, indem sie offen über ihre Gefühle spricht und kein unrealistisches Idealbild projiziert. "Das Wichtigste ist, dass ich mit gutem Beispiel vorangehe", erklärte die Once Upon a Time in Hollywood-Darstellerin ihren Umgang mit den sozialen Medien.

Demi Moore und Bruce Willis mit Tochter Rumer (r.) auf einer Premiere im Oktober 2001Getty Images
Demi Moore und Bruce Willis mit Tochter Rumer (r.) auf einer Premiere im Oktober 2001
Scout, Rumer und Tallulah Willis auf einer Premierenfeier im Mai 2005Getty Images
Scout, Rumer und Tallulah Willis auf einer Premierenfeier im Mai 2005
Rumer Willis auf der "Stranger Things 3"-Premiere in Santa Monica im Juni 2019Getty Images
Rumer Willis auf der "Stranger Things 3"-Premiere in Santa Monica im Juni 2019
Wie findet ihr es, dass Rumer so offen über ihre Vergangenheit spricht?223 Stimmen
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Toll, das macht anderen Betroffenen sicher Mut.
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Ich würde das eher für mich behalten.


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