In dem Prozess um Harvey Weinstein (67) kam es jetzt zu besonders emotionalen Szenen. Seit mehreren Wochen muss sich der Filmproduzent in mehr als 80 Missbrauchs- und Vergewaltigungsvorwürfen vor den Richtern und Geschworenen in New York verantworten – dabei steigt die Zahl der Anklagen immer weiter. In einer Verhandlung Anfang der Woche stand eines der vermeintlichen Opfer im Kreuzverhör und brach dabei schließlich im Gerichtssaal zusammen!

Schauspielerin Jessica Mann gehört in dem Prozess zu den Hauptklägerinnen. Sie beschuldigt Weinstein der Vergewaltigung. Laut Fox News brach die 34-Jährige am Montag im Zeugenstand vor dem Obersten Gerichtshof von Manhattan in Tränen aus. Sie wurde offenbar eingehend über ihre Beziehung zu dem Filmmogul befragt und berichtete daraufhin die Geschehnisse in allen Einzelheiten. Im März 2013 soll Weinstein die Schauspielerin das erste Mal in einem Hotelzimmer in New York missbraucht haben, acht Monate später soll sich die Tat ein weiteres Mal in Los Angeles wiederholt haben. Weinsteins Verteidigerin Donna Rotunno stellte Jessica als "manipulativ" dar und warf ihr vor, den Produzenten Harvey ausgenutzt zu haben.

In einer E-Mail aus dem Jahr 2014 an ihren damaligen Partner soll Jessica Weinstein als eine Art "Vaterfigur" bezeichnet haben. "Sie haben die Entscheidung getroffen, ein sexuelles Verhältnis mit Harvey Weinstein einzugehen", warf Rotunno der Klägerin vor. Diese erklärte wiederum vor Gericht, dass sie nach der mutmaßlichen Vergewaltigung noch Kontakt zu Weinstein gehabt habe, um ihre Karriere zu schützen und aus Angst vor seiner "unvorhersehbaren Wut".

Harvey Weinstein im Feburar 2020
Getty Images
Harvey Weinstein im Feburar 2020
Harvey Weinstein vor einem Gerichtsgebäude in New York
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Harvey Weinstein vor einem Gerichtsgebäude in New York
Harvey Weinstein vor dem Gerichtsgebäude in New York
Elder Ordonez / SplashNews.com
Harvey Weinstein vor dem Gerichtsgebäude in New York


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