Haben drei von R. Kellys (53) Freunden versucht, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen? Seit mittlerweile über einem Jahr sitzt der Sänger wegen verschiedener Straftaten in Untersuchungshaft. Unter anderem werden dem Bühnenstar Erpressung und Missbrauch von teils minderjährigen Frauen vorgeworfen. Schon dreimal hat der "Trapped in the Closet"-Interpret seine Freilassung vor Prozessbeginn beantragt und ist genauso oft damit gescheitert. Nun haben seine Freunde offenbar nachzuhelfen versucht: Sie wurden festgenommen und angeklagt, weil sie angebliche Opfer bestochen, eingeschüchtert und bedroht haben sollen!

Wie die Generalstaatsanwaltschaft von New York bekannt gegeben hat, wurden Richard Arline Jr., Donnell Russell und Michael Williams mit dem Fall von R. Kelly in Verbindung gebracht und verhaftet. Die Vorwürfe sind dabei vielfältig: Unter anderem soll einer der Angeklagten einem angeblichen Opfer eine halbe Million Dollar geboten haben, wenn die Kooperation mit der Staatsanwaltschaft eingestellt werde. Eine weitere mutmaßlich Geschädigte wurde angeblich mit Nacktfotos erpresst, und in Florida soll ein Auto vor dem Haus einer weiteren Zeugin angezündet worden sein. "Bestrebungen, Verfahren illegal zu beeinflussen, sei es durch Androhung von Gewalt, Einschüchterung, Sachbeschädigung oder Geldzahlungen, um das Schweigen eines potenziellen Zeugen zu kaufen, werden nicht toleriert", kommentierte ein Staatsanwalt, wie TMZ berichtete.

Während die Anwälte von R. Kelly gegenüber dem Newsportal dementierten, dass ihr Klient etwas mit den Taten zu tun oder seine Bekannten dazu angestiftet habe, äußerte der Ermittler Peter Fitzhugh dazu: "Die Angeklagten haben offenbar gezeigt, dass es keine Grenze gibt, die sie nicht überschreiten würden, um Kelly dabei zu helfen, seine mutmaßlichen Verbrechen zu decken.

R. Kelly im Juni 2019
Getty Images
R. Kelly im Juni 2019
R. Kelly vor Gericht
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R. Kelly vor Gericht
R. Kelly im Mai 2019
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R. Kelly im Mai 2019


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