Neue Entwicklungen im Fall Harvey Weinstein (68)! Zu 23 Jahren Gefängnis wurde der US-Filmproduzent im Februar verurteilt, nachdem er der sexuellen Nötigung und Vergewaltigung für schuldig befunden worden war. Die Haftstrafe sitzt er momentan in einem New Yorker Staatsgefängnis ab. Doch Weinstein hat nun einen Antrag auf Kaution gestellt. Gegen eine Zahlung von zwei Millionen Dollar will der Ex-Hollywood-Riese bald wieder frei sein.

Laut Page Six wird in Weinsteins Antrag sein filmisches Werk als Argument für eine baldige Freilassung herangezogen. Darin heißt es: "Er hat durch seine Filmkarriere auf unzählige wichtige menschliche Missstände aufmerksam gemacht. In "The Hunting Ground" ging es beispielsweise um sexuelle Nötigung an Hochschulen." Des Weiteren verweist das Schreiben auf die Wohltätigkeitsarbeit des verurteilten Vergewaltigers und seinen schlechten Gesundheitszustand. Auch diese beiden Punkte scheinen seine Anwälte zugunsten ihres Klienten und seiner vorzeitigen Entlassung nutzen zu wollen. Der Unternehmer habe Herzprobleme und sitze mittlerweile im Rollstuhl, weil er – aufgrund einer Diabeteserkrankung – auf beiden Augen erblinde, heißt es in dem Schriftstück.

2017 sprachen im Rahmen der #MeToo-Bewegung viele Frauen zum ersten Mal öffentlich über die grenzüberschreitenden Erfahrungen, die sie mit Weinstein gemacht hatten. Am elften Dezember wird der Geschäftsmann sich erneut in einer Anhörung vor Gericht verantworten müssen. Ihm werden in zwei weiteren Fällen abermals sexuelle Nötigung und Missbrauch vorgeworfen.

Harvey Weinstein vor dem Gerichtsgebäude in NYC im Februar 2020
Getty Images
Harvey Weinstein vor dem Gerichtsgebäude in NYC im Februar 2020
Harvey Weinstein vor einem Gerichtsgebäude in New York
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Harvey Weinstein vor einem Gerichtsgebäude in New York
Harvey Weinstein vor seinem Prozess in NYC im Februar 2020
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Harvey Weinstein vor seinem Prozess in NYC im Februar 2020


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