Matthias Distel – besser bekannt als Schlagersänger Ikke Hüftgold (44) – hat das Sozialexperiment Plötzlich arm, plötzlich reich abgebrochen, weil bei den Dreharbeiten psychisch instabile Kinder involviert wurden. Da er das Wohl der Kids der Tauschfamilie nicht als gesichert wahrgenommen hatte, wollte der Limburger nicht länger Teil der Produktion sein. In einem öffentlichen Statement prangerte er den Sender Sat.1 und die Produktionsfirma Imago TV an. Letztere hat mittlerweile zugegeben, dass beim Cast der Familie erhebliche Recherchefehler gemacht wurden. Hat das jetzt Folgen für die betreffenden Mitarbeiter?

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet hat, wird die Sachlage bei der Produktionsfirma zurzeit intern aufgearbeitet: "Wir überprüfen gerade sehr selbstkritisch personelle Konsequenzen in unserer Führungsebene und beleuchten, wie wir unser eigenes System schärfen können", stellte Geschäftsführerin Andrea Schönhuber klar. Außerdem soll ihrer Aussage nach zusätzlich ein fester Jugendschutzbeauftragter zur Unterstützung der Redaktionsmitarbeiter eingestellt werden.

Der Zeitung liegt ein internes Rechercheprotokoll vor, das angeblich zeigt, dass den Redakteuren beim Dreh schon vorab bekannt gewesen sei, dass die zwei jüngsten Kinder der Tauschfamilie aufgrund von Misshandlungserfahrungen psychisch vorbelastet sind. Schönhuber ließ allerdings durch einen Anwalt betonen, dass man von dem Vorwurf der Kindesmisshandlung nichts gewusst habe: "Das erste Mal erfuhren die Redaktion und Matthias Distel während des Drehs davon."

Ikke Hüftgold in Köln, Januar 2020
Christoph Hardt / Future Image / ActionPress
Ikke Hüftgold in Köln, Januar 2020
Matthias Distel, Sänger
Instagram / matthiasdistel
Matthias Distel, Sänger
Sänger Matthias Distel
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Sänger Matthias Distel


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