Harvey Weinstein (69) muss sich zurzeit schweren Anschuldigungen stellen. Der Hollywoodproduzent steht gerade in Los Angeles vor Gericht. Fünf Frauen werfen ihm in insgesamt elf Fällen Vergewaltigung und andere Formen des sexuellen Missbrauchs vor. Der einstige Filmmogul weißt jedoch alle Anschuldigungen von sich. Vor Gericht konnte er nun einen kleinen Sieg erringen: Einer der elf Anklagepunkte gegen Weinstein wurde jetzt abgewiesen.

Wie Fox News berichtet, folgte die zuständige Richterin in einer Anhörung der Argumentation der Verteidigung und wies einen der Anklagepunkte ab. Dabei ging es um einen Fall von mutmaßlicher sexueller Nötigung aus dem Jahr 2010. Der Grund für die richterliche Entscheidung: Der Fall sei zu alt und damit bereits verjährt. Mit derselben Begründung hatten Weinsteins Anwälte versucht, noch zwei weitere Anklagepunkte loszuwerden – allerdings ohne Erfolg. Einige andere Vorfälle sollen sich zwar schon vor 2010 ereignet haben, in diesen Fällen gibt es aber auch eine andere Verjährungsfrist.

Weinstein könnten bei einer Verurteilung bis zu 140 Jahre Haft drohen. In New York wurde der 69-Jährige wegen ähnlicher Vorwürfe bereits zu einer 23-jährigen Haftstrafe verurteilt. Für den Prozess in Los Angeles wurde er allerdings an die dortigen Behörden übergeben.

Harvey Weinstein vor Gericht in Los Angeles
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Harvey Weinstein vor Gericht in Los Angeles
Harvey Weinstein vor dem Obersten Gerichtshof in NYC im Dezember 2019
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Harvey Weinstein vor dem Obersten Gerichtshof in NYC im Dezember 2019
Harvey Weinstein im Juli 2018
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Harvey Weinstein im Juli 2018


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