Rose McGowan (48) zählt zu den zahlreichen Schauspielerinnen, die den einstigen Filmproduzenten Harvey Weinstein (69) beschuldigen, sich an ihnen vergangen zu haben. Die Charmed-Darstellerin war tatsächlich eine der ersten Frauen, die den Filmemacher öffentlich angeklagt hatte – sie hatte ihm vorgeworfen, sie 1997 beim Sundance Film Festival vergewaltigt und Jahre später auch noch erpresst zu haben. Roses Klage gegen Weinstein wurde jetzt jedoch von einem Richter in Kalifornien abgewiesen.

Die 48-Jährige hatte Weinstein der Erpressung beschuldigt, da der Produzent sie angeblich mithilfe seiner finanziellen Mittel davon abhalten wollte, ihre Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn in ihrem Buch "Brave" von 2018 zu veröffentlichen. Wie jetzt unter anderem Fox News berichtet, wurde diese Klage nun offiziell abgewiesen, da Rose offenbar keine weiteren Beweise bis zur vom Gericht festgelegten Deadline liefern konnte. Bisher hat sich weder jemand aus dem Team der Schauspielerin noch ein Sprecher des derzeit inhaftierten Hollywoodproduzenten dazu geäußert.

Weinstein wurde im vergangenen Jahr in New York bereits zu einer Gefängnisstrafe von 23 Jahren verurteilt. Der damalige Prozess gegen ihn startete die #MeToo-Bewegung gegen den sexuellen Missbrauch und die Belästigung von Frauen. Neben Rose hatten unter anderem auch die Hollywoodstars Kate Beckinsale (48) und Cate Blanchett (52) den 69-Jährigen beschuldigt, sie sexuell missbraucht zu haben. Gegenwärtig muss sich Weinstein diversen weiteren Missbrauchsanklagen stellen.

Schauspielerin Rose McGowan, 2000
Getty Images
Schauspielerin Rose McGowan, 2000
Schauspielerin Rose McGowan bei einer Pressekonferenz zum Harvey-Weinstein-Prozess
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Schauspielerin Rose McGowan bei einer Pressekonferenz zum Harvey-Weinstein-Prozess
Schauspielerin Cate Blanchett
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Schauspielerin Cate Blanchett


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